Di, 21. November 2017

Schmittenhöhebahn

30.10.2017 16:49

Zum 90er der Schmitten eine neue Gondel

Viele in Zell am See sagen, dass es eine Zeit vor der Schmittenhöhebahn gibt und jene danach. Jedenfalls ist die Erschließung des Berges mit der Seilbahn, die erste in Salzburg, an Silvester 1927 in die Geschichte eingegangen, das wird heuer in der Bergstadt gefeiert. Als "Geschenk" gibt es die neue Areit-10er-Gondel.

Die Schmittenhöhe ist als Hausberg der traditionsreichen Stadt Zell am See legendär, "selbst Kaiserin Elisabeth hat sie als Wandergebiet geliebt", wissen die Einheimischen. Hier wurde Salzburger Skigeschichte geschrieben als am 31. Dezember 1927 die Seilbahn zum ersten Mal Menschen auf den Berg ´brachte. Genau das wird heuer gefeiert.

Vom 8. bis 10. Dezember findet unter anderem ein Konzert von Hitparadenstürmer Thorsteinn Einarsson statt und die Areit präsentiert ihr neues Gesicht. Unter Vorstand Dr. Erich Egger wächst die Schmittenhöhe nämlich nicht nur auf Glemmtaler-Seite mit dem Riesen-Skigebiet Saalbach, Hinterglemm, Leogang und Fieberbrunn zusammen, sondern "kümmert" sich auch um die Schüttdorfer Seite. "Man braucht sich nur umschauen. Die großen Skigebiete sind ganz in unserer Nähe, da müssen wir mithalten können", erklärte Egger in einem "Krone"-Interview als die neue Seilbahn in Richtung Viehhofen eröffnet wurde .

Die neue 10er-Gondel "areitXpress" mit dem futuristischen Holzbogen bei der Talstation als Markenzeichen wird die Lebensader auf den Berg, die AreitLounge soll gastronomisch neue Wege beschreiten. Die Bauarbeiten liegen voll im Plan, vor kurzem wurde das erwähnte Membrandach aus Holz montiert. Die Areitbahn war immer der wichtigste Zubringer auf die Schmittenhöhe, das wird sich nicht ändern. 30 Jahre hatte die alte Gondel brav ihre Dienste geleistet, 25 Millionen Gäste befördert. Jetzt wird die Förderleistung auf 3600 Personen pro Stunde hinauf geschraubt, das Warten ein Ende haben. In sieben Minuten ist der Skifahrer oben, Gratis-W-Lan in der Gondel wird die Fahrt noch kürzer erscheinen lassen.

Melanie Hutter, Kronen Zeitung

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