Fr, 15. Dezember 2017

Heißer Kandidat

30.10.2017 12:47

Marcel Koller soll Bremen aus dem Keller führen

Der deutsche Bundesligist Werder Bremen hat sich am Montag von Trainer Alexander Nouri getrennt. Die Bremer um ihren österreichischen Kapitän Zlatko Junuzovic hatten am Sonntag eine 0:3-Heimschlappe gegen Augsburg kassiert. Der Traditionsklub aus dem Norden hat nach zehn sieglosen Runden lediglich fünf Punkte auf dem Konto, nur Köln ist noch schlechter in die Saison gestartet. Heißer Anwärter auf die Nachfolge des gefeuerten Nouri ist einer, den man in Österreich bestens kennt...

Als Interimslösung setzte Bremen den bisherigen U23-Trainer Florian Kohfeldt als Chefcoach ein. Dieser erhalte in der Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen Frankfurt am Freitag Unterstützung von seinem aktuellen Co-Trainer Thomas Horsch und von U17-Co-Trainer Tim Borowski, hieß es in einer Pressemitteilung.

"Wir sind der Überzeugung, dass dieses Trainerteam in den kommenden Tagen einen wichtigen Impuls setzen kann und die Verunsicherung in der Mannschaft auflösen kann", betonte Werder-Geschäftsführer Frank Baumann und bedankte sich beim scheidenden Coach für seine Arbeit.

Die Entscheidung über die dauerhafte Nachfolge wollen die Bremer in der Länderspielpause nach dem kommenden Spieltag treffen. "Wir lassen uns da aber nicht unter Druck setzen", kündigte Baumann an.

Nach Informationen des deutschen Portals "Sport1" hat Marcel Koller, der bis vor Kurzem ÖFB-Teamchef war und das österreichische Nationalteam zur EURO 2016 führte, gute Chancen, das Traineramt in Bremen zu übernehmen. Weitere Top-Kandidaten sind Bruno Labbadia, Rene Weiler und Markus Weinzierl.

Nouri ist der dritte Trainer nach Andries Jonker (18. September) beim VfL Wolfsburg und Carlo Ancelotti (28. September) bei Bayern München, der in der laufenden deutschen Bundesliga-Saison seinen Job verliert. Er hatte das Traineramt im September 2016 von Viktor Skripnik übernommen. In der Vorsaison war seine Mannschaft, der mit Florian Kainz ein weiterer Österreicher angehört, in der Hinrunde in den Abstiegskampf verwickelt gewesen, schaffte es dank eines Erfolgslaufes im Frühjahr aber noch auf Platz acht.

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Redaktion
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