Mi, 13. Dezember 2017

Stärkung der Region

27.10.2017 18:19

Budapest und Wien planen sechs neue Grenzübergänge

An der ungarisch-österreichischen Grenze sollen in naher Zukunft sechs neue Übergänge eröffnet werden. Darauf habe sich die ungarische Regierung mit der österreichischen Regierung und dem Burgenland geeinigt. Im Außenministerium in Wien sprach man am Freitag von verstärkter "interregionaler Kooperation".

Das Überqueren der Grenzen zu den ungarischen Nachbarländern sei "verhältnismäßig schwierig", beanstandete der ungarische Staatssekretär Levente Magyar. Es gebe nur alle 20 Kilometer einen Übergang, während es in Westeuropa in Abstand von rund zwei bis vier Kilometern Übergänge gebe.

Stärkung der Beziehungen als Ziel
Die neuen Übergänge sollen zur Stärkung der Beziehungen in der Grenzregion dienen, betonte Magyar, der gleichzeitig Kritik an Österreich übte: Das Nachbarland würde daran arbeiten, "die Grenzkontrollen zu Ungarn zu verlängern, die zwar als vorübergehend deklariert, doch langsam zu ständigen Kontrollen wurden". Die ungarische Regierung betrachte dies als eine "sehr ernsthafte Gefahr für Schengen". Magyar betonte, dass die Ausübung des Rechts auf freies Überqueren der Grenzen einer der wichtigsten Faktoren der Stärkung der inneren Kohäsion der EU sei.

Im Grenzkomitat Györ-Moson-Sorpon sollen die neuen Übergänge Zsira mit Lutzmannsburg, Varbalog mit Halbturn, Fertörakos mit Sankt Margarethen im Burgenland, Rajka mit Deutsch Jahrndorf, im Komitat Vas wiederum Köszeg mit Oberpullendorf und Szentpeterfa mit Moschendorf verbinden.

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