Fr, 24. November 2017

Herausforderung

28.10.2017 06:01

„Auf gar keinen Fall beim Wintergummi sparen“

Temperaturen nahe des Gefrierpunkts, Regen, Wind, Nebel, Wildwechsel und Laub auf den Straßen: Die Übergangsphase vom Herbst zum Winter birgt für Verkehrsteilnehmer zahlreiche Gefahrenquellen in sich. ARBÖ-Landesschef Thomas Harruk erklärt, worauf Fahrzeuglenker zurzeit besonders Acht geben sollten.

"Krone": Wie kommen Autofahrer möglichst sicher durch den Herbst?
Thomas Harruk: Es beginnt damit, dass das Auto winterfit ist. Die Lichtanlage muss perfekt funktionieren, die Scheibenwaschanlage gehört mit Frostschutzmittel befüllt und die Wischerblätter sollten keine Schlieren hinterlassen. Auch die Innenscheibe muss geputzt, die Klimaanlage gewartet sein. Und man sollte Winterreifen mit mehr als 4 Millimeter Profil montieren.

"Krone": Das wäre schon ratsam, wenn weder Eis noch Schnee auf der Fahrbahn liegen.
Harruk: Bereits bei Temperaturen um 6 Grad plus verlängert sich der Bremsweg bei Sommerreifen um 10 bis 15 Prozent. Man sollte beim Wintergummi keinesfalls sparen.

"Krone": Worauf sollte man bezüglich der Fahrweise achten?
Harruk: Es gilt deutlich defensiver als im Sommer zu fahren und bei schlechter Sicht, bei Dämmerung oder Nebel unbedingt das Abblendlicht einzuschalten. Die Maxime lautet: sehen und gesehen werden. Im Nebel sollte man auf Autobahnen auf die Nebelpunkte am Rand achten. Erkennt man nur noch zwei, gilt Tempo 60 km/h, sieht man nur einen, gilt 40 km/h.

"Krone": Auch der Wildwechsel ist derzeit ein Thema.
Harruk: Und das sowohl am Morgen als auch in den Abendstunden. Bei Walddurchfahrten  sollte man bremsbereit unterwegs sein und das Tempo drosseln. Rammt man etwa mit 50 km/h ein 80 Kilo schweres Wildschwein, beträgt das Aufprallgewicht zwei Tonnen.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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