Fr, 24. November 2017

Kirchlich

25.10.2017 16:08

Zeremoniär wird der neue Sekretär des Erzbischofs

Kompetent. Freundlich. Sympathisch. Das sagt Erzbischof Dr. Franz Lackner über seinen neuen Sekretär, den er bereits gut kennt: Martin Seidler (31) ist schon als Zeremoniär und wissenschaftlicher Referent des Oberhirten tätig. Die steirische Komponente in der Erzdiözese wird dadurch verstärkt: Er stammt aus Graz.

Martin Seidler wohnt mit seiner Frau seit 2014 in Salzburg, das Ehepaar hat eine einjährige Tochter, die sich bei den Messen in der Bischofskapelle mustergültig verhält - kein Laut ist zu hören . . .

Der neue Sekretär absolvierte neben den Diplomstudien Theologie und Philosophie das Lehramtsstudium für die Fächer Psychologie, Philosophie und Religion an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Dann war er als pastoraler Mitarbeiter in einem steirischen Pfarrverband für die Jugendarbeit und die Firm-Vorbereitung verantwortlich. 2016 begann er noch dazu mit seinem Doktoratsstudium an der Theologischen Fakultät der Universität in der Stadt Salzburg.

Erzbischof Dr. Franz Lackner bleibt damit seiner Linie treu, frischen Wind in die Diözese zu bringen. Dr. Cornelius Inama, bisher Sekretär, war früher in der Bauwirtschaft tätig, er wirkte erfolgreich in der renommierten Firma Hillebrand in Wals. Nun wird Inama Chef der Finanzkammer, der bisherige Leiter geht 2018 in Pension.

Die Finanzabteilung soll auf ein breiteres Fundament gestellt werden, die Kirche möchte - so wie bei geplanten Wohnungen neben dem Borromäum - auch als Bauherr auftreten und aus den Mieteinnahmen den laufenden Betrieb finanzieren. Überdies soll sich Dr. Cornelius Inama um jene Gläubigen kümmern, die wegen des Kirchenbeitrags und der darauffolgenden, teils drastischen Mahnungen die Glaubensgemeinschaft verlassen haben.

"Ich danke dem Erzbischof Dr. Lackner ganz herzlich für sein Vertrauen und freue mich, noch mehr für all jene da zu sein, die mit mir in Kontakt treten wollen," sagte Seidler in einer ersten Stellungnahme.

Hans Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung

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