Do, 23. November 2017

Radikale Methode

25.10.2017 13:07

Versteckte Kamera gegen Falschparker

Mit einer ungewöhnlichen Methode geht ein Unternehmer bei der Klagenfurter Uni gegen Falschparker vor. Die Parkplätze der Firma werden durch eine selbstauslösende Kamera "überwacht", die in einem Papiersackerl versteckt ist. Autofahrer orten eine "Abzocke".

Die Vorgehensweise ist immer gleich: Alle sechs Minuten schießt die Kamera ein Foto - dann werden die Lenker per Anwaltsbrief zur Zahlung von 149 Euro aufgefordert. Was viele nicht wissen: Die Kamera ist in einem Papiersackerl in der Auslage versteckt. Erst bei genauem Hinsehen erkennt man die Linse, die durch ein Loch im Sackerl "blickt".

"Es ist eine radikale Methode", wie der Chef der Firma einräumt. Allerdings habe man keine andere Wahl, da die Plätze laufend durch Gäste eines Gastrobetriebes verparkt seien, der selbst keine Parkplätze anbiete.

Mit Abzocke habe das nichts zu tun. "Wir haben die Kamera nur versteckt, weil wir bedroht wurden, als wir noch selbst fotografiert haben. Verdienen tun wir da fast nichts."

Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden