Mi, 22. November 2017

US-Gipfeltreffen

25.10.2017 09:25

Royer gegen Schweini: „Gegner wie jeder andere“

Alles oder nichts: Fußball-Legionär Daniel Royer steht zum Auftakt des Play-offs in der amerikanischen Major League Soccer ein wahres Entscheidungsspiel ins Haus. Der Steirer gastiert in der Nacht auf Donnerstag (2.30 Uhr MESZ, live in Eurosport 1) mit den New York Red Bulls bei Chicago Fire, rittert somit auch gegen den deutschen Weltmeister Bastian Schweinsteiger um das Ticket für das Viertelfinale.

Das Team vom "Big Apple" setzt ganz stark auf ihren Österreicher im Team: Denn Royer spielt bislang eine bärenstarke Saison, verbuchte in 26 Liga-Matches zwölf Tore und zwei Assists. Obwohl ihn im Juli eine Verletzung im rechten Knie für sieben Spiele zum Zuschauen verdammte: "Das war bitter, weil ich einen sehr guten Lauf hatte. In Summe lief es aber gut für mich. Ich habe noch nie zuvor so viele Tore in einer Saison erzielt."

"Spüre volles Vertrauen"
Das Spielsystem von Trainer Jesse Marsch ist ein zentraler Faktor für seine Trefferserie: "Ich spüre das volle Vertrauen, komme oft in Zonen, wo ich selbst den Abschluss suchen kann. Das funktioniert in dieser Saison super." Marsch hat großes Lob für den 27-Jährigen parat: "Daniel ist ein phantastischer Spieler, ungemein wichtig für uns. Seine Qualität und Mentalität sowie sein Engagement sind vorbildlich."

Keine Angst vor Schweini
In der Nacht auf Donnerstag trifft Royer auch auf einen Weltmeister. Mit Bastian Schweinsteiger, der 2014 mit Deutschland den WM-Titel errang, duellierte er sich bereits zweimal: Im September 2011 verlor der gebürtige Schladminger mit Österreich unter Didi Constantini auf Schalke gegen Deutschland 2:6, im heurigen Liga-Grunddurchgang gab es besagten 2:1-Heimsieg. "Da haben wir uns kurz unterhalten, auch weil wir in Deutschland den gleichen Physiotherapeuten haben. Unterm Strich ist Schweini aber ein Gegenspieler wie jeder andere auch", betont der Steirer.

Schweinsteiger musste zuletzt wegen einer Oberschenkel-Verletzung pausieren, Trainer Veljko Paunovic geht aber fix von seinem Einsatz gegen New York aus. "Es ist eine neue Erfahrung für ihn, zumal er noch nie ein Play-off-Match bestritt", weiß Paunovic. Royer schnupperte letzte Saison bereits rein, kam aber wegen einer Muskel-Verletzung beim Viertelfinal-Out gegen Montreal nur 35 Minuten zum Einsatz. "Diese Matches haben ein eigenes Flair, die Atmosphäre im Stadion wird super sein." Und die Reise durchs Play-off soll für Royer & Co. keinesfalls bereits in Chicago zu Ende sein...

Christian Reichel, Kronen Zeitung

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