Mi, 13. Dezember 2017

Heute Cup-Derby

25.10.2017 07:29

Jetzt setzt Rapid zum K.-o.-Schlag an

Das kann ja ein Derby werden! Nur 76 Stunden nach Rapids 1:0 krachen Wiens Erzrivalen heute im Happel-Oval schon wieder aufeinander. Diesmal im Cup, also "irreparabel". Dafür - wenn auch mit veränderten Aufstellungen - sicher ein Fight. Rapid holt zum K.-o-Schlag aus. Und auch die Austria ist heiß. (Im Video oben Rapids 1:0-Derbysieg in der Meisterschaft.)

"Wir haben der Austria mit dem 1:0 einen ersten Schlag verpasst", weiß Rapids Sportchef Fredy Bickel. "Den wollen wir vergolden." Mehr noch. "Jetzt nachlegen, dann ist auch gleich der Cup für sie erledigt", setzen Kapitän Stefan Schwab und Co. heute zum großen K.-o.-Schlag an. "Sie wissen, dass wir im Moment besser sind." Breite Brust, großes Selbstvertrauen bei Grün-Weiß. Wobei jeder mit einer veränderten Austria rechnet: "Sie sind gezwungen zu handeln", so Schwab. Goldtorschütze Philipp Schobesberger glaubt: "Sie werden noch mehr reinhauen."

Rapid: "Effektiver werden"
Rapid muss am eigenen Spiel nicht viel ändern: "Nur die Konter besser ausspielen, effektiver werden", sagt Trainer Goran Djuricin. Der auf die gesperrten Rotsünder Kvilitaia und Galvao (statt ihm spielt Max Hofmann) verzichten muss. Dazu fallen Thurnwald (Bänderriss im Knöchel) und Pavelic (Schulter) länger aus, wird Auer rechts in der Viererkette zum Alleinunterhalter. Auf anderen Positionen könnte rotiert werden. So steht - trotz Strebingers Torsperre - heute wohl Cup-Goalie Knoflach zwischen den Pfosten. Und auch der junge Ljubicic könnte eine Pause bekommen.Dreifach motiviertDie Favoritenrolle nimmt Rapid an. Aber heute steht schon das erste Saisonziel (Cup-Finale) auf dem Spiel: "Die Situation ist gefährlich", warnt Djuricin. "Es wird wieder eng. Und die Austria ist jetzt geladen."

Fink: "Derby auf Augenhöhe"
Was der violette Trainer Thorsten Fink bestätigt: "Wir haben unsere Fehler analysiert, Rapid sicher auch. Viel wird sich zu Sonntag nicht ändern. Ich erwarte wieder ein Derby auf Augenhöhe. Wofür er seine Mannschaft nicht besonders motivieren wird, dafür haben laut Fink Gegner und Schiedsrichter gesorgt. Darum ist er "heiß", sind auch seine Spieler "heiß":

"Wir haben nicht vergessen, wie Rapid in der Nachbarkabine gejubelt hat, was da gesagt wurde."

"Raphael Holzhauser hat vom letzten Spiel noch einige ,Andenken’, da waren mehrere gelbwürdige Fouls an ihm dabei!"

"Das Elfer-Handspiel von Schwab hat jeder außer dem Schiedsrichter gesehen!"

Starke Worte, folgen diesen heute Taten, dann wird es ein heißer Cup-Fight!

Peter Klöbl und Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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