Di, 21. November 2017

US-Paar schockiert

24.10.2017 14:00

Amazon-Bestellung enthielt rund 30 Kilo Marihuana

Dieser Online-Einkauf dürfte zwei Eheleuten im US-Bundesstaat Florida noch lange in Erinnerung bleiben: Sie hatten insgesamt vier Aufbewahrungsboxen auf Amazon bestellt und sich beim Erhalt der Ware schon über das Gewicht der leer geglaubten Boxen gewundert. Dann kam der Schock: Die Boxen waren gar nicht leer, sondern voller Drogen.

"Die Boxen waren extrem schwer, schwerer als man bei vier leeren Boxen erwarten würde", sagt das Paar aus Orlando im Gespräch mit dem US-Lokalsender WFTV. Als sie die Boxen öffneten und ihnen aus grünen Plastiksäcken ein süßlicher Geruch entgegenschlug, wussten sie, was ihnen da geliefert worden war: 30 Kilogramm Marihuana.

"Die Polizistin glaubte ihren Augen kaum"
Die Amazon-Kunden riefen sofort die Polizei - aus Angst, der Besitzer der in ihren Aufbewahrungsboxen versteckten Drogen könnte auf sie aufmerksam werden und sich seine Ware zurückholen wollen. "Als die erste Polizistin bei uns ankam, glaubte sie ihren Augen kaum", erinnert sich die Amazon-Käuferin.

Die Polizei konfiszierte die illegalen Drogen und leitete eine Untersuchung ein. Bekannt ist mittlerweile, dass es sich um eine "Amazon Warehouse Deals"-Bestellung handelte und die Zustellung aus einem Lager im Bundesstaat Massachusetts durch UPS durchgeführt wurde. Das Gewicht der Sendung: insgesamt 42 Kilogramm.

150-Dollar-Gutschein als Entschädigung
Neben der Aufregung, die der Erhalt der Sendung und der Polizeieinsatz auslösten, hatte das Paar aus Orlando noch andere Unannehmlichkeiten durch das Paket: Sie korrespondierten mehrere Wochen lang mit Amazon, weil sie sich eine Entschuldigung und eine Erklärung erwarteten. Am Ende erhielten sie immerhin einen Gutschein über 150 Dollar (knapp 130 Euro) als Entschädigung.

Unklar ist noch immer, wie die Drogen in die Boxen im Amazon-Lager gelangt sind. Die Polizei ermittelt zwar bereits seit einigen Wochen, bisher konnte aber kein Verdächtiger ausgeforscht werden. Die Ermittlungen dauern an. Amazon hat angekündigt, mit der Polizei zusammenzuarbeiten.

 krone.at
Redaktion
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