Mo, 20. November 2017

250 Betten nötig

23.10.2017 23:00

Postalm-Lifte können ohne Hotel nicht überleben

Es war quasi Rettung in letzter Sekunde - der Skibetrieb auf der Postalm am Wolfgangsee ist gesichert. Derzeit läuft der Kartenvorverkauf für die Saison, die im Dezember startet. Linus Pilar, der neue Chef der Skilifte, hat ehrgeizige Pläne: Das Familienskigebiet muss durch ein Hotel ergänzt werden!

"In spätestens vier Jahren muss unser Schwerpunkt auf einer Hotel-Eröffnung liegen. Sonst wird das schwierig mit der Postalm", sagt Pilar. Gemeinsam mit Michael Proksch hat der Linzer Betriebswirt die Skilifte in Strobl am Wolfgangsee vom Vorgänger übernommen, der in den Konkurs rutschte.

Fürs erste werden 60.000 bis 80.000 Euro investiert
60.000 bis 80.000 Euro verschlingen nun fürs erste die Revisionsarbeiten und die Kosten für die Mitarbeiter. Dafür werden die Lifte ab Mitte Dezember fahren. Schon zwei Wochen zuvor ist geplant, die Alm für Langläufer und Schneeschuhwanderer zu öffnen. Die Eigentümer haben jedenfalls ehrgeizige Pläne.

Künstliche Beschneiung, Liftsanierung und Hotel
Im zweiten Betriebsjahr soll die künstliche Beschneiung auf das ganze Familienskigebiet ausgedehnt werden. Im dritten Jahr steht  die Sanierung des Skischullifts an und im vierten soll spätestens eine Hoteleröffnung mit 250 Betten verwirklicht werden. Auch die Wiederbelebung des Jugendgästehauses ist ein Ziel der Investoren. Aktuell gibt es nur 120 Betten auf Hüttenniveau.

Potenzial aus Oberösterreich
Zuletzt waren bis zu 25.000 Skifahrer jährlich auf der Postalm. Damit sich der Betrieb rentiert, sollen 30.000 bis 40.000 kommen. Ein Großteil der potenziellen Kunden ist aus Oberösterreich. "Gmunden, Vöcklabruck und Wels sind starke Zielmärkte", hofft Pilar auf einen guten Start.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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