Do, 23. November 2017

Großer Pyhrgas:

23.10.2017 16:22

Felssturz tötete Bergsteigerin

Alle Gebete blieben unerhört: Einen Tag nach dem schweren Alpinunfall am Großen Pyhrgas, wo - wie berichtet - eine 46-Jährige aus Alkoven bei einem Felssturz schwerst verletzt worden war, starb die Frau im Grazer Krankenhaus. Ihre Kopfverletzungen waren zu schwer gewesen. Ihr Verlobter kam bei dem Unfall mit einer Platzwunde davon, nun wurde der Unglücksort genau untersucht.

Es passierte, als das verlobte Paar aus Alkoven eine Wanderpause auf einer Seehöhe von 2050 Metern machte: Aus dem Hofersteig am Großen Pyhrgas brachen mehrere Steine, stürzten auf die 46-Jährige und ihren 49-jährigen Lebensgefährten herab. Ein Gesteinsbrocken traf die Frau, die laut Polizei keinen Helm trug, so schwer am Kopf, dass sowohl Bergrettung als auch Rettungshubschrauber anrücken mussten. Die Bergung war schwierig, doch die Schwerverletzte konnte schließlich in die Uniklinik nach Graz geflogen werden. Währenddessen konnte ihr Verlobter unter der Begleitung von Bergrettern trotz einer Kopfverletzung noch selbst absteigen.

Hoffen und Bangen um Leben der Alpinistin
Im Krankenhaus kämpften die Ärzte um das Leben der Alkovenerin, während ihre Angehörigen die Hoffnung nicht aufgaben. Doch am Tag nach dem Unglück kam die schlimme Nachricht: Sie ist tot. Die Verletzungen waren einfach zu schwer gewesen.

Polizei sucht nach Zeugen des Unglücks
Nun wird der Vorfall untersucht, Alpinpolizisten haben sich die Stelle schon angeschaut und wollen herausfinden, warum sich die Felsen gelöst haben. Sie bitten deshalb Wanderer, die den Unfall am Samstag beobachtet haben, sich zu melden: 0 59 133/41 28.

Jasmin Gaderer, Kronen Zeitung

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