Fr, 24. November 2017

Wiener verärgert

24.10.2017 09:51

Premium-Geländewagen entpuppte sich als Krax‘n

Endloser Leidensweg mit seinem einst nagelneuen Auto für einen Pensionisten aus Wien-Floridsdorf: In den zehn Jahren gab beim Geländewagen von Hans G. so ziemlich alles den Geist auf, was verbaut ist. Zweimal musste er aus dem Urlaub "Huckepack" abgeschleppt werden, im Schnitt einmal pro Monat in die Werkstatt.

Montagsautos, die gibt es wirklich. Zum Pensionsantritt gönnte sich ein Wiener einen Premiumwagen von einem deutschen Hersteller und fuhr sich damit einen gewaltigen Stachel ein. Zusätzlich zu erheblichen Servicekosten für Verschleißteile wurde Hans G. mit mehr als 10.000 Euro für Pannen und Reparaturen finanziell zur Ader gelassen. Auch unter den Pannenfahrern ist sein Wagen bestens bekannt.

"Oft springt er nicht an"
Die Liste der Ausfälle: Von Saugrohreinheit, Kraftstoffpumpen, Luftfederung, Ventilen, Kardanwelle, Signalhorn, Wischmotor bis hin zum Fahrwerk wurde praktisch alles kaputt. "Oft springt er nicht an und dann muss ich das im Auto versteckte Massekabel abschrauben, weil die Elektronik spinnt", so der Pechvogel. Aufgrund der horrenden Kosten musste der 72-Jährige auch von der Fachwerkstatt zu einer günstigen Mechanikerfirma wechseln.

"Als eine Art 'Wiedergutmachung' für meine Krax'n hat mir der Händler drei Prozent Rabatt beim nächsten Autokauf angeboten. Ein Witz!"

Florian Hitz, Kronen Zeitung

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