Mi, 22. November 2017

Riesenschnauzer

23.10.2017 09:12

„Klitschko“ ist der neue Liebling bei der Polizei

Sein Name ist Vitali Radinie - genannt "Klitschko". Er ist zehn Wochen alt und schon bei der Polizei. Der erfahrene Diensthundeführer Max Loicht bildet den Riesenschnauzer aus, im Moment steht aber noch der Spaß im Vordergrund.

"Beute machen, das findet er gerade am lustigsten", erklärt der Polizist von der Diensthunde-Inspektion St. Johann, der den kleinen "Klitschko" vor kurzem in Tschechien vom Züchter abgeholt hat. "Ich habe davor nur Bilder und Videos von dem Wurf gesehen. Als wir ankamen, fiel die Entscheidung auf ihn. Er war zu Beginn zurückhaltend, aber doch der Dominanteste", schildert er.

12 Monate Ausbildung
Max Loicht ist ein erfahrener Diensthundeführer, er ist Landesausbildner im Bereich Suchtgift und für Junghunde. Der Riesenschnauzer ist bereits sein dritter Polizeihund, zudem hatte er auch noch drei Depothunde bestens ausgebildet. Das heißt, er hat den Vierbeinern zwölf Monate lang alles wichtige beigebracht, dann gingen sie in die Hände von Kollegen und weiter in den regulären Dienst.

Sozialverhalten auch bei Diensthunden wichtig
Dem Polizisten ist es wichtig, dass seine Tiere sich sozial verhalten. Ein gutes Beispiel dafür ist "Ripon", sechseinhalb Jahre alt. In seine Pfotenstapfen wird Klitschko einmal treten, nachdem "Ripon" krankheitsbedingt wohl etwas früher als geplant in Pension gehen darf. "Ripon" ist "Klitschkos" Vorbild, spielt auch mit dem Welpen.

Dabei lernt der Jüngere definitiv viel vom Älteren und das in ganz alltäglichen Situationen: "Wenn ich 'Ripon' das Kommando gebe, er soll anhalten, bekommt das 'Klitschko' natürlich auch mit und schaut sich sowas auch ab", erzählt Loicht der "Krone" beim Besuch.

Kennenlernen verschiedener Umgebungen
Neben dem Bindung aufbauen zu Herrli, lernt der Riesenschnauzer viele verschiedene Umgebungen kennen. So war er schon am Hauptbahnhof in Salzburg, schaute sich die Umgebung rund um einen Kindergarten an, fuhr Lift und lief über verschiedenste "unheimliche" Untergründe.

Nur kurze Trainingseinheiten
So lernt "Klitschko" den ganzen Tag, richtiges Training gibt es für den Welpen maximal dreimal täglich für fünf Minuten und dabei geht es spielerisch zu. "Man kann ihm nichts aufzwingen", weiß Polizist Loicht.

iIis Wind, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).