Mi, 22. November 2017

Nach „Endspiel“

22.10.2017 17:52

Nur 0:0 - Stöger: „Werde Feld nicht räumen!“

Wieder kein Sieg für Peter Stöger! Im "Endspiel" gegen den Vorletzten Werder Bremen kam der Österreicher mit dem 1. FC Köln nicht über ein 0:0 hinaus. Es sieht nicht gut aus für die Kölner, man konnte die rote Laterne nicht abgeben. Im Video oben sehen Sie, was Stöger zum Spiel zu sagen hatte, wie zum Beispiel: "Ich werde von mir aus nie das Feld räumen, wenn ich keine bessere Lösung statt mir sehe."

Nach neun Spieltagen liegt Köln mit zwei Punkten abgeschlagen am Tabellenende der deutschen Bundesliga. "Am Sonntag steigt das Endspiel, das darüber entscheidet, ob die Stimmung völlig kippt", sagte Stöger vor der Partie gegen Bremen. Die verlief wieder enttäuschend. Ein schwaches 0:0 war das Ergebnis.

Der erhoffte Befreiungsschlag für den unter Druck geratenen Trainer Peter Stöger blieb aus. Auch Werder wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Die Bremer haben als Vorletzter aber drei Zähler mehr auf dem Konto als Köln. Beide Teams hatten im Finish Großchancen auf die Entscheidung, die beste für Köln ließ Sehrou Guirassy aus, der aus drei Metern das leere Tor nicht traf (87.). Der Franzose war kurzfristig für Altstar Claudio Pizarro eingesprungen, der gegen seinen Ex-Klub wegen muskulärer Probleme passen musste.

Stöger: "Nicht Fisch, nicht Fleisch"
Stöger trauerte einer vergebenen Gelegenheit nach. "Es ist ein bisschen etwas für einen Vegetarier - nicht Fisch, nicht Fleisch", erklärte der Wiener. "Wir machen es uns zum Teil auch wirklich selbst schwer." Dennoch sieht der 51-Jährige, für den es auch um die eigene Zukunft geht, ob des Auftretens seiner Mannschaft Chancen, aus der Abstiegszone herauszukommen. Stöger: "Da wäre ich gerne dabei."

Tatsächlich war das Spiel zwar kein hochklassiges, aber ein von Leidenschaft und Einsatzbereitschaft auf beiden Seiten geprägtes. Die Werderaner, bei denen Zlatko Junuzovic durchspielte und Florian Kainz in der Schlussphase ausgewechselt wurde (82.), konnten mit dem Punkt etwas besser leben. Dabei rettete Kölns Konstantin Rausch bei einem Kopfball von Thomas Delaney in der Nachspielzeit nur knapp vor der Linie (91.).

Es wird weiter gerätselt über die Zukunft von Stöger. Der 51-Jährige soll ein heißer Kandidat auf den österreichischen Teamchef-Posten sein. Man darf gespannt sein, wie es mit Stöger, der nun immer mehr Gegenwind in Köln verspürt, weitergeht ...

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