Sa, 18. November 2017

Zwei Schlagerspiele

22.10.2017 12:53

Sabitzer mit Kampfansage: „Feuerwerk gegen Bayern“

Auf Marcel Sabitzer kann sich Deutschlands Vizemeister RB Leipzig derzeit verlassen. In den vergangenen zwei Ligapartien hat der ÖFB-Teamspieler jeweils getroffen. Nun warten im Cup und in der Liga zwei Schlagerspiele gegen Bayern München.

Sabitzer geht mit breiter Brust in die Duelle mit David Alaba und Co. "Wir wollen in München ein Feuerwerk abbrennen", erklärte der 23-Jährige nach seinem Siegestor am Samstag gegen den VfB Stuttgart (1:0). Es war der vierte Ligasieg der Leipziger in Folge.

Der Rückstand auf das Spitzenduo Dortmund und Bayern beträgt nur noch einen Punkt - nicht zuletzt dank Sabitzer, der in den vergangenen vier Pflichtspielen auch drei Treffer vorbereitet hat. Dabei rutschte der Grazer gegen Stuttgart erst wegen einer Verletzung von Teamkollegen Bruma in die Startformation.

Trainer Ralph Hasenhüttl rotiert - und das scheinbar ohne negative Auswirkungen. "Es kommen immer frische Leute, und wir haben einen breiten Kader", meinte Sabitzer. Dieser scheint durch die in dieser Saison neu dazugekommene Belastung Champions League auch dringend notwendig.

Dreikampf im Titelrennen
Aus dem Bundesliga-Titelrennen haben die Leipziger vorerst einen Dreikampf gemacht. Mit einem Sieg am Samstag in München würden sie in der Tabelle sogar an den Bayern vorbeiziehen. Davor steht am Mittwoch aber noch das Cup-Heimspiel gegen den Meister auf dem Programm.

Sabitzer freut sich auf die Bayern-Woche: "Wir wissen, was auf uns zukommt und gehen mit breiter Brust in diese Spiele." Hasenhüttl sieht das ähnlich. "Auf uns wartet ein starker Gegner. Aber jetzt kann die Mannschaft zeigen, dass sie sich entwickelt hat", meinte der Steirer.

Bayern unter Heynckes noch ohne Gegentor
Die Bayern haben in drei Pflichtspielen unter Trainer-Rückkehrer Jupp Heynckes noch kein Gegentor erhalten - und alle drei gewonnen. Die Serie hielt am Samstag mit einem glanzlosen 1:0 beim Hamburger SV.

Heynckes hatte die Bayern-Startelf an nicht weniger als fünf Positionen umgestellt. "Wir haben vier Spiele vor uns, die es in sich haben", begründete der 72-Jährige. Auf das Doppel gegen Leipzig folgen vor der Länderspielpause noch ein Champions-League-Gastspiel bei Celtic Glasgow und der nächste Ligaschlager in Dortmund.

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