Di, 21. November 2017

Drifts und Burnouts

22.10.2017 11:40

Hochzeitskonvois hielten Polizei gehörig auf Trab

Alle Hände voll zu tun hatte die Vorarlberger Polizei am Samstagnachmittag im unteren Rheintal im Raum Dornbirn: Die Teilnehmer dreier Hochzeitskonvois ließen im Zuge der feierlichen Stimmung rund um die Vermählung auf der Straße die sprichwörtliche Sau raus - etwa mit der reifenvernichtenden und qualmenden Darbietung mehrerer Burnouts oder aber auch Drifts. Mit nicht weniger als sieben Polizeistreifen mussten die Hochzeitsgäste daher zu ihrem jeweiligen Bestimmungsort begleitet werden.

Zu den Einsätzen kam es in der Zeit von 16 Uhr bis 17.30 Uhr, wie die Polizei berichtete. So galt es zunächst im Bereich der Raiffeisenstraße in Dornbirn, die Lenker von zwölf Autos an die geltenden Parkvorschriften zu "erinnern". Da die Fahrzeuge am Gehsteig sowie an jener Stelle auch vorschriftswidrig am Straßenrand standen, wurden die betreffenden Lenker angezeigt.

Drift-Einlagen auf Parkplatz
Etwa gleichzeitig lieferten sich weitere Hochzeitsgäste auf einem Privatparkplatz in Dornbirn-Wallenmahd einen Wettkampf rund um den spektakulärsten Drift. Auch in diesem Fall mussten die Beamten einschreiten und Anzeigen schreiben.

Doch auch auf der Strecke von Bregenz nach Hohenems kam es wegen eines Hochzeitskonvois zu einem Polizeieinsatz: Mehrere Autofahrer unterzogen ihre Reifen einer Belastungsprobe und vollzogen Burnouts. Dabei hinterließen sie "offensichtliche Schäden auf der Fahrbahn und sichteinschränkende Rauchwolken", so die Exekutive. Auch hier setzte es schließlich Anzeigen.

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