Do, 23. November 2017

Tasche entrissen

21.10.2017 12:13

Mann schlägt Ehefrau und springt in Donaukanal

Brutale Szenen haben sich am Freitagabend beim Julius-Raab-Platz in der Wiener Innenstadt abgespielt. Zeugen beobachteten einen 23-Jährigen, der eine Frau bedrohte, trat und schlug und ihr zuletzt die Handtasche entriss. Als Polizisten die Verfolgung aufnahmen, sprang der Räuber in den Donaukanal und weigerte sich danach, wieder aus dem Wasser gekommen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich dann allerdings heraus, dass Täter und Opfer einander kannten, und zwar besser, als man meinen möchte ...

Passanten hatten bei der Polizei Alarm geschlagen, als sie am Freitagabend gegen 21 Uhr am Julius-Raab-Platz Zeugen des vermeintlichen Überfalls wurden. Der 23-jährige Verdächtige hatte der 35 Jahre alten Frau Tritte und Schläge verpasst, ehe er ihr die Tasche wegnahm und die Flucht ergriff. Beamte nahmen sofort die Verfolgung auf.

Als der mutmaßliche Täter die Uniformierten beim Treppelweg bemerkte, sprang er kurzerhand in den Donaukanal. Trotz mehrfacher Aufforderung der Beamten weigerte sich der Mann jedoch standhaft, wieder aus dem Wasser herauszukommen.

WEGA im Einsatz
Beamten der WEGA blieb daher nichts anderes übrig, als den 23-Jährigen selbst aus dem Kanal zu holen. Der Verdächtige wurde festgenommen. Die darauffolgenden Erhebungen förderten dann Interessantes zutage: Denn Opfer und Verdächtige sind in Streit lebende Eheleute, berichtete die Polizei. Und auch das Motiv für den brutalen Angriff war bald geklärt: So hatte der 23-Jährige offenbar den Trennungswunsch der 35 Jahre alten Frau nicht akzeptieren wollen.

Der Verdächtige wurde wegen versuchten Raubs, gefährlicher Drohung und Körperverletzung angezeigt.

 krone.at
Redaktion
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