Do, 23. November 2017

„Auch das bin ich“

22.10.2017 06:00

Sylvia Saringer: „Ich bevorzuge das Florett“

In der neuen Serie "Auch das bin ich" zeigen sich TV-Stars von einer anderen Seite: zum Auftakt Sylvia Saringer, die Nachrichtenlady von ATV!

"Krone": Frau Saringer, Sie haben mich zum Stand-up-Paddeling nach Weiden an den Neusiedler See eingeladen ...
Sylvia Saringer: Ja, das wollte ich Ihnen zeigen. Ich mache das jetzt schon seit vier Jahren, weil es zu meinem einzig verbliebenen Hobby geworden ist, seitdem ich berufstätige Mutter bin. Es gibt mir die Chance, weg vom Land hinaus auf das Wasser zu kommen, wo mich kein Mensch stören kann. Ein herrliches Gefühl, nicht wahr?

Ich muss sagen: Ganz schön wackelig. Wie oft sind Sie denn schon reingefallen?
Erst einmal.

Kaum zu glauben. Kompliment!
Danke, damals war höherer Wellengang, und ich war abgelenkt. Wie das halt so ist, wenn man nicht fokussiert ist. Wie bei der Arbeit im Fernsehstudio.

Und weil Sie nie reinfallen, müssen Sie sich um Ihr Styling und ihre Frisur auch nie Sorgen machen!
(lacht) Also, darum mach' ich mir dabei wirklich keine Sorgen. Außerdem hab' ich normalerweise immer einen Hut auf, weil ich sehr sonnenempfindlich und daher auch immer von oben bis unten eingemümmelt bin.

Ich merke, man braucht viel Balance und Standfestigkeit. So gesehen ist dieses Training ja hilfreich für Ihren Beruf?
Ja, das sind ja alles Mikrobewegungen, die man beim Paddeln macht und die dafür sorgen, dass das Brett nicht kippt. Das ist genauso wie beim Gespräch mit Politikern, das ist auch immer so eine Mikrobewegung. Man kann natürlich manchmal auch voll reinfahren, aber da wird das Risiko größer, dass man reinfällt bzw. dass das Gespräch kippt. Ich sag' immer: Du kannst das Florett oder das Breitschwert nehmen bei einem Gespräch.

Welche Waffe wählen Sie?
(lacht) Ich bevorzuge das Florett.

Oder Sie setzen auf Ihren stechenden Blick!
Ja, der Blick! (lacht) Ich bin schon von Kind auf gewohnt, dass man mich darauf anspricht. Mir fällt das natürlich nicht mehr auf. Aber er muss wohl etwas Besonderes haben. Es sind wohl die hellen Augen, vielleicht wirkt das ein bisschen eisig.

Sollten Politiker auch aufs Brett?
Warum nicht? Wackeliges Terrain sind Politiker gewohnt, Weitblick sollten sie auch haben, und den Kurs zu halten lernt man auch.

Ich danke für die Ausfahrt! Was trinken wir nach erfolgreicher, trockener Landung als Manöverschluck?
Ich bin ja gebürtige Burgenländerin, komme aus Breitenbrunn, also stoßen wir natürlich mit einem weißen Spritzer an (lacht). Das ist ja hier quasi das Nationalgetränk!

Stefan Weinberger, Kronen Zeitung

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