Fr, 24. November 2017

Vergabe von Rechten

19.10.2017 11:29

Bestechung? PSG-Boss stellt sich Anhörung

Der katarische Sport-Geschäftsmann Nasser al-Khelaifi hat sein Erscheinen bei der Schweizer Justiz im Rahmen eines Bestechungs-Verfahrens bestätigt. "Ich habe einen Termin am 25. Oktober und werde dann mit den Schweizer Behörden sprechen. Das ist alles", sagte der Präsident von Frankreichs Meister Paris St. Germain dem TV-Sender Canal Plus am Mittwoch nach dem Champions-League-Spiel bei Anderlecht.

Al-Khelaifi habe selbst um die Anhörung am Mittwoch kommender Woche gebeten, hatte zuvor dessen Pariser Anwalt Francis Szpiner bestätigt. Im FIFA-Korruptionsskandal ermittelt die Bundesanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts der Bestechung gegen den Geschäftsmann. Al-Khelaifi ist Geschäftsführer der Sportrechtefirma BeIN Media Group und hatte als PSG-Investor für großes Aufsehen mit den Rekordtransfers von Neymar (222 Millionen Euro) und Kylian Mbappe gesorgt. BeIN hatte alle Anschuldigungen gegen Al-Khelaifi zurückgewiesen.

Ermittler gehen dem Verdacht nach, wonach der für zehn Jahre gesperrte Ex-FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke im Zusammenhang mit der Vergabe von Medienrechten für die Weltmeisterschaften von 2026 und 2030 "nicht gebührende Vorteile" vom PSG-Chef angenommen haben soll.

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