Mo, 20. November 2017

Heute EL-Hit

19.10.2017 08:24

Auf Red Bull Salzburg wartet die „Konya-Hölle“

Red Bull Salzburgs Auftritt - ohne Hwang, Daka - heute im dritten Spiel der Europa-League-Gruppe I bei Konyaspor wird kein Honigschlecken. Weniger wegen der Klasse des aktuellen 15. der türkischen Süper Lig. Mehr allerdings wegen seiner Fans.

Beim türkischen Supercup-Finale am 6. August ist es beim Gegner der Bullen drunter und drüber gegangen: Pokalsieger Konyaspor besiegte Meister Besiktas mit 2:1. Das Fußballspiel in Samson ist dabei total zur Nebensache verkommen: Schon während des Spiels gab es zwischen den Fanlagern wüste, politische Anschuldigungen. Am Ende, nachdem etwa ein aufs Spielfeld geworfenes Klappmesser Besiktas-Star Quaresma nur knapp verfehlt hatte, brachen alle Dämme.

Konya- wie Besiktas-Anhänger stürmten das Feld, auf dem Polizei, Ordnungskräfte überrumpelt wurden. Die Folgen: Konyaspor darf seither in Liga-Heimspielen keine eigenen Fans mehr reinlassen. Das war etwa Samstag gegen Galatasaray der Fall, als nur 1.800 Gäste-Anhänger im Stadion waren. Österreichs derzeit verletzter Ex-Teamkicker Veli Kavlak meint dazu: "Die haben richtig verrückte Fans, die jüngst nicht gerade positiv aufgefallen sind. Das spüren sie schon, daher verlieren sie viele Heimspiele!"

Und auch der Ex-Karabük- und Rapid-Coach Zoki Barisic warnt: "Extrem heißblütige Umgebung, die Fans machen etwas aus!" In der Europa League dürfen sie ja dabei sein. 30.000 werden erwartet. Erinnerungen ans Champions-League-Spiel von RB Leipzig bei Besiktas vor zwei Wochen werden wach. "Die Fans, die Lautstärke! Wir dürfen nur auf uns schauen", will Bullen-Coach Rose auf Sieg spielen.

Valentin Snobe und Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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