Di, 21. November 2017

Ermittlungen laufen

18.10.2017 17:50

Schiffskollision auf der Donau: Fahrgast verletzt

Nach dem Zusammenstoß eines Güterschiffs mit der Rollfähre Klosterneuburg-Korneuburg am Dienstagvormittag sind jetzt Ermittlungen eingeleitet worden. Eine Passagierin - die Frau wollte die Donau mit dem Wasserfahrzeug überqueren - war bei dem Vorfall leicht verletzt worden. Die Rollfähre hat unterdessen ihren Betrieb unfallbedingt eingestellt und ist rund zwei Wochen früher als geplant in Winterpause gegangen.

Ein slowakisches Motorgüterschiff, das Richtung Wien unterwegs war, war am Dienstag im dichten Nebel in der Mitte der Donau mit der Rollfähre zusammengestoßen. Nun werde geprüft, ob die Besatzung Fehler gemacht habe bzw. ob die Ausstattung vorschriftsmäßig gewesen sei, hieß es seitens der Polizei. Der See- und Stromdienst der Wiener Exekutive ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Korneuburg.

Zeugen sollen bei Klärung helfen
Auch die Schifffahrtsaufsicht Wien prüft, ob es Verwaltungsübertretungen gab. "Es werden noch Daten und Fakten gesammelt", sagte Helmut Chudik von der Behörde. Zudem sollen Zeugenaussagen bei der Klärung helfen. Beide Schiffsführer seien nicht alkoholisiert gewesen, hielt Chudik fest.

Verfrühte Winterpause
Die Donau Rollfähre Korneuburg-Klosterneuburg GesmbH informierte unterdessen auf ihrer Webseite über die "Wintersperre bis März 2018": "Unfallbedingt muss unser Fährbetrieb ab heute eingestellt werden und beginnt verfrüht die Winterpause. Je nach Witterung werden wir den Fährbetrieb im nächsten Frühjahr ca. gegen Ende März wieder aufnehmen."

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Redaktion
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