Fr, 15. Dezember 2017

3 Millionen Fahrten

17.10.2017 15:39

Berliner "fliegen" auf Seilbahn aus Tirol

Drei Millionen Fahrten in sechs Monaten  - so lautet die Bilanz der Leitner-Gondelbahn hoch über Berlin (die "Krone" berichtete). Während des Sommers war der Ansturm quasi programmiert, denn die Bahn schwebte über dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGA). Die wahre Bewährungsprobe erfolgt, wenn die Gondeln künftig Teil des öffentlichen Verkehrssystems werden

Die Gondelbahn von Leitner (Sitz in Sterzing, 250-Mitarbeiter-Niederlassung in Telfs) war die große Attraktion der Gartenaustellung. In 65 Kabinen konnten die Besucher rund 1,5 Kilometer auf einen Aussichtshügel schweben.

Echo trotz Schlechtwetters groß

Leitner-Aufsichtsratspräsident Michael Seeber bilanziert: "Aufgrund des schlechten Wetters erreichte die Gartenausstellung das Ziel von zwei Millionen Besuchern nicht. Umso mehr freuen wir uns über die Begeisterung, mit der unsere Seilbahn angenommen wurde." 60 Prozent aller Besucher kamen aus der deutschen Hauptstadt.

Zuerst für Gartenschau, dann im "Öffi"-System

Leitner baute und betreibt das 14-Millionen-Euro-Projekt allein. Der Blick nach vorn: Am 1. Dezember wird die Seilbahn wieder eröffnet, sie grenzt an die "Gärten der Welt" (eine kleinere, aber dauerhafte Gartenausstellung). Gleichzeitig werden Gespräche mit den Berliner Behörden geführt, um eine enge Einbindung in den öffentlichen Nahverkehr (und dessen Tarifsystem) zu erreichen. Denn die Gondelbahn führt vom 280.000-Einwohner-Bezirk Marzahn bis zum U-Bahnhof Hellersdorf. Von dort ist das Zentrum der deutschen Hauptstadt in knapp 20 Minuten zu erreichen. "Wir haben eine Option, die Bahn bis 2033 selbst zu betreiben", so Leitner-Pressesprecher Maurizio Todesco zur "Krone".

Andreas Moser, Kronen Zeitung

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