Do, 23. November 2017

Uni Innsbruck

17.10.2017 10:05

Rechnungshof-Prüfung sorgt für Aufsehen

Aufruhr herrscht einmal mehr an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck - und zwar wegen einer Prüfung des Rechnungshofes. Dabei soll es unter anderem um die diversen Missstände - die "Krone" berichtete - gehen. Eine Annahme, die das Wissenschaftsministerium (zumindest derzeit noch) verneint.

Nicht ordnungsgemäß abgehaltene Lehrveranstaltungen, Nebenbeschäftigungen, Befangenheiten, der Entzug von Unterrichtseinheiten sowie öffentliche Ausschreibungen von Universitätsprofessuren, obwohl die Stellen internen Kandidaten vorbehalten sein sollen - mit diesen Vorwürfen sieht sich die Juridische Fakultät seit einigen Jahren konfrontiert.

Prüfer waren vergangene Woche zu Gast

Wie nun aus universitären Kreisen zu vernehmen ist, sollen diese Vorwürfe auch erstmals den Rechnungshof auf den Plan gerufen haben. Mehrere Prüfer haben sich in der vergangenen Woche in Innsbruck die Umstände näher angesehen und sollen diverse Unterlagen eingefordert haben, so zum Beispiel mehrere Beschwerde-Mails von Studierenden.

"Kein Zusammenhang"

Die Uni Innsbruck sowie der Rechnungshof selbst haben die Prüfung bestätigt. Nähere Details zu der laufenden Untersuchung wollten sie nicht preisgeben. Und das Wissenschaftsministerium verneint sogar einen Zusammenhang zwischen der Prüfung und den angeblichen Missständen.

Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

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