So, 19. November 2017

Vier Verletzte

17.10.2017 09:27

Crash in Salzburg: Verdacht auf illegales Rennen

War ein illegales Rennen der Auslöser eines schweren Unfalls im salzburgischen Saalfelden? Ein 22-jähriger Bosnier war am Sonntag mit 180 km/h gegen einen Baum geprallt. Das Wrack wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert und prallte gegen ein anderes Auto. Der Motorblock flog auf einen dritten Wagen. Dann fing der Pkw des Bosniers auch noch Feuer.

Dass die Pinzgauer Bundesstraße zum Rasen verlockt, ist nichts Neues. Doch was sich am Sonntag um 20.45 Uhr auf der Strecke durch Saalfelden-Harham abspielte, ist unfassbar. Ein in Zell am See lebender Bosnier dürfte - so schätzt die Polizei - mit 180 km/h über die Straße gerast sein. Er geriet plötzlich ins Schleudern und prallte mit seinem Sportwagen, einem schwarzen BMW 435, mit voller Wucht gegen die Leitschiene und einen Baum.




Das Sportcoupé wurde sich überschlagend wieder auf die Fahrbahn geschleudert und rammte dort den entgegenkommenden Skoda Octavia eines 30-Jährigen aus Saalfelden. Der Motorblock des Sportwagens wurde herausgerissen und fiel auf den nachkommenden Wagen eines 20-jährigen in Saalfelden lebenden Bosniers. Der Wagen des Unfallverursachers fing schließlich auch noch Feuer.

Die Insassen der beiden Fahrzeuge kannten einander. Beide Autos waren sehr leistungsstark und jeweils mit einer vorübergehenden deutschen Zulassung versehen. Eine 22-jährige Insassin des nachfahrenden Wagens, die im achten Monat schwanger ist, wurde von einem Teil am Kopf getroffen und verletzt. Und auch der Lenker dieses Fahrzeuges klagte über Schmerzen. Das Rote Kreuz lieferte alle vier Verletzten in Krankenhäuser ein.

300-Meter-Bremsspuren
Die Schleuder- und Bremsspuren zogen sich über 300 Meter. Die Polizei ermittelt wegen eines illegalen Autorennens. Denn der 22-jährige Bosnier und der 20-jährige Landsmann waren mit ihren BMW mit hoher Geschwindigkeit Richtung Zell am See unterwegs.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung/krone.at

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