Do, 14. Dezember 2017

Umworbener Assistent

16.10.2017 15:56

"Alfred" geht von Linz aus auf Europa-Tournee

Einen Monat lang war er in Amsterdam, letzte Woche für lediglich einen Tag in Zürich: Wer einen Blick in den Kalender von myAlfred-Mitgründer Philipp Baldauf wirft, gerät ins Staunen. Der digitale Assistent zum Vereinbaren von Terminen, der von vier Mühlviertlern entwickelt wurde, macht in Europa große Schritte.

Postjesweg 1 in Amsterdam: Hierher verlegten Philipp Baldauf und Gregor Pichler zuletzt für einen Monat ihren Arbeitsplatz. Denn myAlfred ist nun Teil von "Next Amsterdam" - zwei Jahre lang. In dieser Zeit gibt’s eine intensive Betreuung, die auch die Entwicklung vorantreibt.

Monatlich in Amsterdam
Einmal pro Monat wird nun ein Teil des myAlfred-Teams zur "Nachhilfe" nach Amsterdam reisen: Im November fliegen Technik-Chef Philipp Jahoda und Simon Kapl in die holländische Hauptstadt, wo zugleich auch die Roadshow des European Super Angels Club Halt macht, bei der die Mühlviertler ebenfalls mit an Bord sind. Das von Wien aus agierende Investoren-Netzwerk gibt myAlfred nun im Rahmen einer Tournee die Chance, sich europaweit und sogar in Hongkong mit Investoren zu treffen.

Vorbild Batman
Warum ihr Produkt myAlfred getauft wurde? "Alfred heißt auch der Butler von Batman, der zudem sehr technik-affin war", sagt das Quartett, das im Neue-Werft-Gebäude in Linz sein Büro hat, in dem auch eine Pappfigur ihres Protagonisten steht und Smileys-Magnete gesammelt werden. "Wir haben mit Linz einen wahnsinnig guten Standort", ließ Pichler den für Wirtschaft zuständigen Vizebürgermeister Bernhard Baier wissen. Jahoda: "Nur weil man in Linz ist, heißt es nicht, dass man es nicht schafft."

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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