Do, 23. November 2017

Teamchef-Frage

16.10.2017 07:58

Fink zum ÖFB? „Klopft ein Land an, muss man reden“

Das Spiel zwischen Sturm und Austria endete 3:0 (siehe Video oben). Franco Foda entschied das Duell der Teamchef-Kandidaten klar für sich. Der violette Cheftrainer Thorsten Fink erhielt schon Erlaubnis für Gespräche mit dem ÖFB.

Franco Foda oder Thorsten Fink - wird einer der nächste österreichische Teamchef? Beide Trainer stehen auf dem "Namenszettel" von ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel ganz oben, Austria-Vorstand Markus Kraetschmer bestätigte bereits, dass der ÖFB offiziell bat, Gespräche mit Fink führen zu dürfen (was die Austria auch genehmigte), bei Sturm traf lauf Sportchef Günter Kreissl eine diesbezügliche Anfrage betreffend Foda noch nicht ein. Wird in den nächsten Tagen wohl kommen - ob’s ein "Duell" der beiden Deutschen wird?

Das Duell in Graz war eine klare Sache für Foda, dessen Mannschaft mit einem klaren 3:0 den Lauf der Fink-Truppe in der Meisterschaft (acht Spiele in Folge nicht verloren) beendete. Womit die Austria vor dem kommenden Derby auf Platz vier hinter Erzrivale Rapid rutschte, auf Leader Sturm sieben Punkte Rückstand hat.

Fink fand für die mehr als matte Vorstellung in Graz klare Worte: "Das war wirklich null komma null, unser Zweikampfverhalten war total schlecht, für diese Leistung wird sich die Mannschaft einiges von mir anhören müssen!"

Parallel dazu gibt’s die Teamchef-Diskussion, zu der Fink Folgendes sagt: "Wenn ein Land bzw. dessen Verband anklopft, dann muss man reden, Gedanken austauschen, Meinungen abklären. Es ist für jeden Trainer eine Ehre, als Teamchef im Gespräch zu sein, viel mehr kann ich aber jetzt auch noch nicht dazu sagen, da das Gespräch ja einmal geführt werden muss!"

"Höre mir alles an"
Foda zur Teamcheffrage: "Sollte ich auf dieser Liste stehen, wird mich auch jemand kontaktieren, derzeit  ist dies noch nicht der Fall, daher macht es keinen Sinn, darüber zu reden. Aber ich bin jemand, der sich alles anhört, wenn es aktuell ist, werde ich mir darüber Gedanken machen." Ob er bei Sturm "raus" könnte? "Ich habe einen Vertrag bis 2019." Ein kategorisches "Nein" hört sich anders an.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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