Di, 17. Oktober 2017

1,2 Mio. sahen zu

13.10.2017 11:09

Elefantenrunde im TV sprengt sämtliche Rekorde!

Keine Spur von Politikverdrossenheit: Das Interesse an der Nationalratswahl ist hoch, wie die Quoten der Fernsehsender zeigen. Die ORF-Elefantenrunde am Donnerstagabend sprengte sogar alle Rekorde: Mehr als 1,2 Millionen Österreicher verfolgten das große Finale des TV-Wahlkampfes.

Im Schnitt 1,21 Millionen Menschen sahen die Diskussion - die letzte vor der Wahl am Sonntag. In der Spitze waren es sogar bis zu 1,4 Millionen. Der Marktanteil betrug 41 Prozent. Zum Vergleich: Die Puls-4-Elefantenrunde sahen im Schnitt 560.000 TV-Konsumenten, jene auf ATV verfolgten durchschnittlich 526.000.

Unter den Duellen lockte die Paarung SPÖ gegen ÖVP die meisten Leute vor die Fernsehgeräte - sowohl im ORF als auch im Privat-TV. Den Schlagabtausch zwischen Christian Kern und Sebastian Kurz auf Puls 4 sahen im Schnitt 623.000 Österreich, die Konfrontation im sogar ORF 970.000. Ein ähnliches hohes Interesse gab es bei Kurz gegen FPÖ-Chef Strache mit durchschnittlich 904.000 Zuseher im ORF und 587.000 auf Puls 4.

Die jeweils geringsten Reichweiten hatten die Duelle zwischen Grünen-Chefin Ulrike Lunacek und NEOS-Chef Matthias Strolz. Das grün-pinke Duell im ORF kam auf durchschnittlich 483.000 Zuseher, jenes im Privatfernsehen nur auf 151.000. Durch die Bank gute Einschaltzahlen hatten hingegen die Duelle gegen die FPÖ.

Obwohl alle Duellpaarungen zuerst auf Puls 4 liefen, hatte der öffentlich-rechtliche ORF als Marktführer im Schnitt eine doppelt so hohe Reichweite. Nichtsdestotrotz freute sich auch ProSiebenSat1Puls4-Chef Markus Breitenecker über historische Quotenrekorde und sehr gute Marktanteile in der Werbezielgruppe.

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