Di, 17. Oktober 2017

Neue Provisorien

12.10.2017 16:38

Betreuung für alle Welser Kinder gesichert

Die Wogen scheinen geglättet: Kritisierte die SPÖ Wels im Vorjahr die von FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl durchgesetzten Änderungen in der Kinderbetreuung noch lautstark, so schlagen die Roten nun friedliche Töne an. Die Blauen jubeln nämlich, dass alle Welser Kinder nun einen Betreuungsplatz hätten.

"Krone"-Leser wissen, dass 2016 wegen der Kinderbetreuung in Wels die Fetzen zwischen den Parteien geflogen sind. Auslöser war, dass Rabl die Betreuungsstruktur in den Kindergärten alleine abgewandelt hätte. Teilweise waren zuvor zwei Pädagoginnen in einer Gruppe. Die wurden aber in eine Pädagogin, eine Helferin und eine Sprachpädagogin getauscht, was der SPÖ nicht schmeckte.

Neue Gruppen und 29 zusätzliche Mitarbeiter
Nun ziehen Rabl und die zuständige Stadträtin Margarete Josseck-Herdt (ebenfalls FP) Bilanz: "Wir haben neue Gruppen geschaffen und 29 neue Mitarbeiter aufgenommen. Dadurch konnte allen Kindern, die die Voraussetzungen erfüllen, ein Platz garantiert werden."
Konkret werden im laufenden Jahr 2916 Knirpse betreut, 1950 davon in städtischen und 966 in privaten Einrichtungen . Dazu zählen neben Kindergärten auch Krabbelstuben, Horte und Tagesmütter. "Damit haben wir eine Vollabdeckung erreicht", ist Rabl stolz.
Das war allerdings nur durch neue, provisorische Gruppen möglich, etwa in der Noitzmühle oder in Wimpassing.

"Provisorien rasch umwandeln"
SPÖ-Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer: "Ich bin froh, dass wir die FPÖ damals kritisiert haben. So haben sie sich dem Thema intensiv gewidmet. Allerdings müssen die provisorischen Einrichtungen rasch in fixe umgewandelt werden!"

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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