Mo, 18. Dezember 2017

Nach Shitstorm

11.10.2017 15:20

VR-Trip nach Puerto Rico: Zuck entschuldigt sich

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich für den als geschmacklos kritisierten virtuellen Ausflug in das von einem Hurrikan verwüstete Puerto Rico entschuldigt. Er habe demonstrieren wollen, wie man mit virtueller Realität zeigen könne, was in anderen Teilen der Welt passiert.

Außerdem habe er über Facebooks Hilfe beim Wiederaufbau berichten wollen. Das sei nicht ausreichend deutlich geworden, schrieb Zuckerberg in einem Kommentar zu dem VR-Video am Mittwoch. Er entschuldige sich bei allen, die das beleidigt habe.

Zuckerberg hatte sich mit Hilfe seines Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift auf eine virtuelle Reise begeben, auch auf die von einem Hurrikan verwüstete Karibikinsel. Sein Gespräch mit Mitarbeiterin Rachel Franklin über Facebooks neue Partnerschaft unter anderem mit dem amerikanischen Roten Kreuz - vor dem Hintergrund überfluteter und zerstörter Straßen - stieß im Netz auf wenig Begeisterung.

Zuckerberg sei ein "herzloser Milliardär" und nutze Naturkatastrophen für seine eigenen Zwecke aus, hieß es unter anderem in den Kommentaren. Dass sich der Facebook-Gründer überdies als Avatar im Cartoon-Stil auf die Karibikinsel portieren ließ, prangerte das Technologie-Blog "The Verge" an. Diese Form sei ganz klar "kein idealer Weg, um über Möglichkeiten zu sprechen, wie den Hurrikan-Opfern geholfen werden kann - besonders für einen Milliardär aus dem Silicon Valley, der sein bestes gibt, mit Amerikanern außerhalb der Tech-Welt in Kontakt zu bleiben".

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