Sa, 16. Dezember 2017

Land Salzburg

11.10.2017 10:03

Ringen ums 500 Euro Ticket

In der nächsten Legislaturperiode soll es endlich in Salzburg mit dem 500 Euro Jahresticket für das ganze Bundesland klappen. Das stellt sich zumindest Verkehrslandesrat Hans Mayr vor. In Tirol ist das 490 Euro Ticket seit der Einführung ein voller Erfolg, in Salzburg hapert es am fehlenden Geld.

Bei den Ticketpreisen hat sich in Salzburg nach jahrelangem Stillstand - auch wegen dem Druck der "Krone" - etwas getan. So präsentieren am Donnerstag Mayr und SVV-Chefin Allegra Frommer das neue, Bundesland weit gültige Seniorenticket (ab 63 Jahren), das es ab dem Fahrplanwechsel im Dezember um günstige 299 Euro gibt. Mehr als 9000 dieser Tickets müssen verkauft werden, damit der Verkehrsverbund das auf eigenes Risiko ausgelegte Geld hereinspielen kann. Von den Verkehrsanbietern gibt es hier wie bei allen anderen Vergünstigungen kein Entgegenkommen. Für billigere Tickets darf am Ende also immer der Steuerzahler aufkommen. Und das ist auch der Grund, warum ein 500 Euro Ticket nach Tiroler Vorbild - dort sponsert das Land 11 Millionen Euro und spendiert auch noch ein gratis Park & Ride-Ticket in der Heimatgemeinde des Pendlers dazu - in Salzburg immer noch auf sich warten lässt.

Rund 1500 Euro kostet so eine Jahreskarte derzeit, den Abgang von 1000 Euro muss also wieder der Verkehrsverbund (eine 100-prozentige Tochter des Landes) übernehmen: "Da geht es um 26 Millionen Euro, die wir an die Verkehrsanbieter wie Salzburg AG, Albus oder ÖBB zahlen müssten, die wir aber im Landesbudget nicht haben. In Salzburg gibt es 182 Millionen Euro jährlich für den öffentlichen Verkehr. Der Bund zahlt 72, das Land 42, die Stadt 14, die Gemeinden 6 und die Fahrgäste 48 Millionen Euro mit ihren Ticketkäufen", sagt Mayr. Er will nun mit den Mobilitätsanbietern reden, damit die ihren Verdienstausfall reduzieren: "Nur so ist das 500 Euro Ticket möglich."

Michael Pichler, Kronen Zeitung

Jedermann in Salzburg... Schlechte Ratschläge
. . . kann nur noch die Stunden zählen, die uns bis zum Tag der Erlösung fehlen: Wenn die Plakate mit dem Zusatz "Danke" beklebt sind, wenn diese unsäglichen rhetorischen Schlammschlachten beendet sind, wenn diese Tal-und Silberbergfahrt auf der Geisterbahn gestoppt ist und vor allem: Wenn dieser Wortdurchfall mit den Ratschlägen verebbt.

Jedermann erinnert sich: Ja nicht Medizin studieren! Um Gottes Willen kein Lehrer werden! Das riet die Politik, denn in diesen zwei Berufen gäbe es ein Überangebot von Bewerbern und da habe man keine Chance. Heute suchen wir dringend Ärzte und Lehrer. Zu viele haben der Politik brav gefolgt.

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