Sa, 16. Dezember 2017

Für 87% des Stroms

09.10.2017 12:37

Österreicher setzen auf erneuerbare Energie

Für den gesamten in Österreich verbrauchten Strom haben Lieferanten Herkunftsnachweise vorgelegt. Für fast 87 Prozent des Stroms für Haushalte und Betriebe gab es Nachweise aus erneuerbaren Energiequellen, für 12,9 Prozent aus fossilen Quellen wie Erdgas, Erdöl oder Kohle. Auf Atomstrom lautete 2016 kein Herkunftsnachweis.

70 Prozent der Herkunftsnachweise entfielen auf Österreich (2015: 65 Prozent), 21 Prozent auf Norwegen. Kleinere Mengen an Zertifikaten stammten aus Frankreich (2,49 Prozent), Finnland und Niederlande (jeweils 1,92 Prozent) sowie Deutschland, Schweden, Slowenien, Dänemark, Schweiz und Italien. In Österreich gebe es keinen "Graustrom" mehr, also Strom ohne Herkunftsnachweis. Das teilte die E-Control mit.

Die Stromkennzeichnung läuft getrennt von der tatsächlichen Stromversorgung, erinnert E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer. Das heißt einerseits, dass damit die CO2-Belastung nicht berechnet werden kann. Andererseits heißt es auch, dass Österreicher trotzdem teilweise Atomstrom aus dem benachbarten Ausland bekommen und nicht den Ökostrom aus Norwegen, für den die Zulieferer die Nachweise gekauft haben.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden