Di, 21. November 2017

Zahlreiche Aktionen

09.10.2017 10:38

Steirischer Wintertourismus setzt auf Familie

Der steirische Wintertourismus setzt auch dieses Jahr auf den Schwerpunkt Familie. Das neue Motto lautet lebenslanges Lernen: Gäste jeden Alters sollen in wenigen Stunden "Snowbiken" und anderes kennenlernen können.

In der vergangenen Wintersaison 2016/2017 verzeichneten die Touristiker abermals ein Plus bei Gästen und Übernachtungen. Die Zahlen stiegen gegenüber dem Jahr um 3,1 Prozent auf knapp 1,7 Millionen und von 5,4 Millionen Nächtigungen auf knapp 5,7 Millionen. "Die Qualität macht sich bezahlt", schlussfolgerte Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. "Der Winter kann kommen" - zumindest wenn es nach den steirischen Touristikern geht, so Erich Neuhold, Geschäftsführer des Steiermark Tourismus, bei der Präsentation der Angebote für die Saison 2017/2018.

Investitionen in Millionenhöhe
Für die neue Saison haben die steirischen Betriebe wieder Millionen in bessere Angebote investiert. Auf der Reiteralm wurde ein Crosspark für Skicross-Fahrer eingerichtet, am Loser wird das Bergbahnangebot ausgebaut und am Präbichl der traditionelle Polsterlift erneuert. Am Hauser Kaibling entstand unter anderem die "AlmArenA" und an die Parktherme Bad Radkersburg hat das Vita med Gesundheitszentrum angeschlossen.

Digitalisierung soll für junge Gäste sorgen
Für Eibinger-Miedl steht in den kommenden Jahren die Digitalisierung auf der Prioritätenliste ganz oben: "Kein Betrieb wird darum herumkommen, selbst wenn er keine eigene Homepage hat, wird er heute schon im Internet bewertet." Die Gäste würden sich zunehmend WLAN auf den Pisten und in den Skihütten wünschen. Mit dem kostenlosen Internet sollen auch die jungen Urlauber lieber kommen und wieder mehr für den Pistenzauber begeistert werden.

Lebenslanges Lernen als Schwerpunkt
Unter dem Motto "lebenslanges Lernen" wollen die Tourismus-Chefs junges und nicht mehr ganz so junges Publikum für neue Sportarten begeistern: So kann innerhalb weniger Stunden das Tourenskigehen, das Schneeschuhwandern, Langlaufen oder Biathlon erlernt oder wieder aufgefrischt werden.

Aktionen vom Mürztal bis ins Ausseerland
In der Region Schladming-Dachstein werden Gäste mit der "4-Berge-Nasch-Tour" für ein Frühstück auf die Reiteralm weiter zu einer kräftigen Suppe auf die Hochwurzenalm und über die Schafalm zum Apres-Ski in die AlmArenA zum Hauser Kaibling geleitet. Im Gesäuse bietet man neben den Sport-Camps nun als süße Belohnung den "Admonter Marzizoni" - nach einem Rezept aus dem Jahre 1700, das im Archiv des Stift Admont gefunden wurde.

In der Hochsteiermark im Mürztal setzen die Betriebe auf "Klasse statt Masse" und zeigen den nicht skifahrenden Gästen wie man auf einem Snowbike fährt. Im oststeirischen St. Jakob im Walde greift man zum Start der kommenden Saison auf den Schnee vom vergangenen März zurück, der in einem Depot gelagert wurde. Damit können die Loipen früher als sonst geöffnet werden.

Im Ausseerland geht es zur Kur am Grundlsee in den Wald, um frische Luft zu atmen. Zusammen mit den benachbarten Kurorten soll künftig eine "Kur-Region" im Salzkammergut entstehen. In der steirischen Landeshauptstadt setzt man für den kommenden Winter abermals auf den Advent und die vielen Märkte in und um Graz.

 krone.at
Redaktion
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