Sa, 18. November 2017

„Krebs als Strafe“

09.10.2017 06:27

Rieder Mörder folgte erstochener Ehefrau ins Grab

Ein Jahr und zwei Monate nachdem er seine Ehefrau Kornelia (53) im oberösterreichischen Ried im Traunkreis mit 19 Messerstichen ermordet hatte, folgte ihr nun der zu lebenslanger Haft verurteilte Ehemann Josef (58) ins Grab. Er erlag einem Krebsleiden, das er als Strafe für die Tat gesehen hatte.

Im Himmel wolle er sich bei "seiner Conny", mit der er 30 Jahre verheiratet war und vier Kinder hatte, entschuldigen, hatte Josef F. seinem Anwalt am Sterbebett in der Palliativstation des Steyrer Spitals gesagt. Dort war der wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte Häftling zuletzt untergebracht gewesen.

Einen Selbstmordversuch direkt nach der Tat am 30. Juli 2016 - er schnitt sich den Hals auf - hatte der 58-Jährige knapp überlebt, war dann im Gefängnis wegen seines Krebsleidens therapiert worden. Trotzdem starb der 58-Jährige dieser Tage. Und das nur ein Jahr und zwei Monate, nachdem er mit einem Messer und einer extra für die Tat gekauften Axt in die neue Wohnung seiner Noch-Ehefrau in Ried eingedrungen war, auf sie gewartet und sie getötet hatte.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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