Sa, 18. November 2017

Was Salzburg bewegt

07.10.2017 22:07

Die „Krone“ macht´s zum Thema: Ein Beispiel

Wir lassen die Menschen mitreden. Nicht nur die vielen Leser der "Krone." Bei unserer großen Volksbefragung mit den sechs großen Themen gingen die Fragebogen an alle Haushalte - und der Rücklauf war laut Beurteilung des renommierten Meinungsforschungsinstitutes IFES gewaltig.

Kurzparkzonen. Luft-80er. Bettelverbot. Wohnungsnot und unbebaute Grundstücke. Grünland. Brennende Themen, doch bei keinem Punkt war die Meinung der Menschen so ausgeprägt, wie bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln.

91,3 Prozent sprachen sich für den Ausbau der O-Bus-Linien über die Stadtgrenzen aus, gleichzeitig votierten sie für die Errichtung von großen Pendler-Garagen am Stadtrand. Derartige Anlagen zu erschwinglichen Tarifen existieren ja bei den Wiener U-Bahn-Endstellen.

Die "Krone"-Volksbefragung hat Druck gemacht, es kam zu konkreten Maßnahmen.

Spektakulär ist sicher der Einsatz der Mega-O-Bus-Garnitur. Manchen Zweiflern entgegne ich: Schaut Euch doch die extralangen Lastwagenzüge oder die penetrant langsam fahrenden Sightseeing-Ungetüme an.

Der bequeme tägliche Weg der Menschen in die Arbeit oder in die Schule ist wichtiger. So erreichte uns großer Zuspruch von der HTL in Itzling. Da mussten die Schüler bisher wie Sardinen in Blechdosen gedrängt stehen. .

Sechs ultramoderne Cityjets werden ältere Bahn-Garnituren ablösen und die erste, noch etwas zaghafte Verlängerung einer O-Bus-Linie nimmt Gestalt an: Die Linie 3 und die Regionalbusse verknüpfen sich bei der Landstraße.

Eine Partei rief das "Jahrzehnt des öffentlichen Verkehrs" aus, doch das würde viel zu lange dauern. Der Öffi-Ausbau muss so schnell gehen wie die Errichtung zweier neuer U-Bahn-Linien in Wien, für die maximal fünf Jahre eingeplant sind.

Die Verlängerung der Lokalbahn um 850 Meter bis zum Mirabellplatz ist wieder Thema, die Diskussion dreht sich weg von der U-Bahn.

Ein Rätsel scheint mir nach wie vor der Verkehrsverbund zu sein. Angeblich stieg sein Guthaben bei den Banken von 29,2 Millionen auf 37,9 Millionen.

Um einen Bruchteil des Geldes könnte man endlich in alle Busse Ticketautomaten einbauen und das unfassbar komplizierte und langwierige Kassieren bei den dadurch völlig überforderten Chauffeuren endlich ein für alle Mal beenden.

Hans Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung

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