Mo, 18. Dezember 2017

Schwerer Unfall

07.10.2017 15:46

Geisterfahrerin (43) starb auf Südautobahn

Vermutlich von der Raststation Arnwiesen - Zeugen gibt es nicht - fuhr Samstagfrüh eine 43-jährige Oststeirerin mit dem Auto falsch auf die "Süd" auf. Nach 500 Metern krachte sie gegen einen Pkw, den eine Kärntnerin lenkte. Die Geisterfahrerin starb. Ihr Beifahrer wurde leicht, die Kärntnerin schwerstens verletzt.

Von der Steirerin ist bisher nur bekannt, dass sie in der Nacht auf Samstag mit zwei Freunden in Graz war. Ein Bekannter blieb in der Stadt (was ihm möglicherweise das Leben rettete), der andere, ein 23-jähriger Oststeirer, befand sich auf dem Beifahrersitz. Laut seiner Aussage schlief er, als das Unglück seinen Lauf nahm. Das war kurz vor sechs Uhr.

Einer Anruferin zufolge dürfte die 43-Jährige in Nitscha bei Gleisdorf im Bereich der Raststation Arnwiesen die Abfahrt von der Südautobahn mit der Auffahrt verwechselt haben. "In weiterer Folge fuhr sie nach Süden, allerdings auf der Richtungsfahrbahn Wien", berichtet ein erhebender Beamter, "aber sie kam nur etwa 500 Meter weit".

Möglicherweise in der irrigen Annahme, nun abfahren zu müssen, lenkte die Steirerin das Auto aus ihrer Sicht auf den dritten Fahrstreifen. Eine 33-jährige Grazerin konnte noch rechtzeitig verreißen (und wurde dabei verletzt), dann krachte der "Geister-Pkw" gegen einen Wagen, den eine 54-jährige Kärntnerin lenkte. Die Frau aus Wolfsberg ist in Lebensgefahr.

Die Geisterfahrerin starb an der Unfallstelle, der Beifahrer erlitt Prellungen.

Manfred Niederl, Kronen Zeitung

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