Mi, 22. November 2017

Sensoren eingenäht

06.10.2017 12:30

„Super-Handschuhe“ sollen F1-Stars überwachen

Mit biometrischen Handschuhen sollen die Piloten in der Formel 1 künftig im Notfall medizinisch besser betreut werden. Wie am Rande des Grand Prix von Japan in Suzuka bekannt wurde, sollen die Handschuhe ab 2018 mögliche lebensrettende Daten der Fahrer an die medizinischen Betreuer senden. Dafür soll ein drei Millimeter dicker Sensor eingenäht werden und unter anderem den Pulsschlag erfassen.

Das Projekt wird von zwei Angestellten des Automobil-Weltverbandes geleitet, Ian Roberts und Alan van der Merwe. Die Pläne sehen vor, dass zu einem späteren Zeitpunkt auch Daten zur Atmung und Temperatur erfasst werden.

Ein ausschlaggebender Fall für die geplante Einführung des biometrischen Handschuhs ist ein Trainingsunfall von Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz Jr. 2015 beim Grand Prix von Russland in Sotschi. Damals war der Spanier von Teilen der Streckenbegrenzung bedeckt worden. Die Ärzte mussten zunächst warten, bis diese Trümmer weggeschafft wurden. Erst danach konnten sie sich ein Bild von Sainz' Zustand machen.

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