Mo, 23. Oktober 2017

ÖFB gegen Serbien

06.10.2017 11:22

Marcel Kollers letzter Walzer im Prater

Marcel Koller sitzt heute zum letzten Mal bei einem Pflichtspiel der Nationalmannschaft im Ernst-Happel-Stadion auf der Teamchefbank: Gibt's zum Abschied einen Sieg gegen Serbien?

Zum 53. Mal nimmt Marcel Koller heute auf Österreichs Teamchef-Bank Platz, fast die Hälfte aller bisherigen Spiele (genau 23 von 52) fanden im Wiener Ernst-Happel-Stadion statt. Heute kommt es zum letzten Koller-Auftritt, gibt es seinen letzten Walzer im Prater - wird's gegen Serbien auch erfolgreich enden, schlägt es dreizehn?

Zwölf Koller-Länderspiele im Prater endeten mit einem Sieg, heute geht die rot-weiß-rote Truppe nicht als Favorit in die Partie. Weder auf dem Feld (Serbien kommt als Tabellenführer der Qualifikationsgruppe D, kann sich mit einem Sieg vorzeitig das Ticket für die WM sichern) noch auf den Rängen, wo angesichts der serbischen Fan-Übermacht ein Auswärtsspiel auf die Koller-Truppe wartet.

Dazu kommen die "Nebengeräusche" rund um die Art und Weise des Koller-Abschieds (das Statement von Marc Janko dazu gibt's im Video oben!) - diese sind an der Mannschaft nicht spurlos vorübergegangen, das Thema im Teamquartier. Weiß und bemerkte auch Koller: "Ich konnte und kann nicht beeinflussen, dass die Spieler Zeitungen lesen, im Internet surfen, sich ihre Gedanken machen. Aber sie sind Profis genug, um sich auf den Fußball fokussieren zu können. Sie können mit dem umgehen, müssen mit dem umgehen, sollen das auf dem Platz zeigen, als Team auftreten. Das verlange ich von ihnen!"

Ihm selbst, so sagt er, "macht es Spaß, mit den Spielern zu arbeiten", die "Frischlinge" sind mit viel Enthusiasmus dabei, auf das Spiel freut er sich: "Mir ist ein volles Stadion immer lieber, ob Heim- oder Auswärtsspiel, hat uns nicht zu stören. " Koller will nochmals alle Qualitäten und Tugenden der Mannschaft sehen: "Sie soll mutig nach vorne spielen, wenn man nichts versucht, kann man auch nicht weiterkommen!"

Marcel Kollers letzter Walzer im Prater - es liegt an "seinen" Spielern, für ein Finale furioso zu sorgen!

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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