So, 19. November 2017

Besinnlich

06.10.2017 09:33

Es weihnachtet im Oktober

"Die werden doch wohl nicht . . . " dachten sich am Mittwoch Anrainer und Passanten, die über den Mozartplatz marschierten. Doch, sie haben! Am 4. Oktober wurden die ersten Vorbereitungen für die hell erleuchtete Weihnachtszeit getroffen und die Kabel für die Beleuchtung montiert - bei Sonnenschein und warmen 19 Grad.

Am 16. November wird heuer der Salzburger Christkindlmarkt erstmals hell erleuchtet. Dann schlendern wieder mehr als eine Million Besucher über den Dom- und Residenzplatz. Doch auch rundherum sind die Gassen in der gesamten rechten Altstadt von leuchtenden Lichtern durchzogen. Genau das bedarf einer enormen Vorbereitungszeit. Mittwoch standen die ersten Arbeiter der Salzburger Elektrofirma "Sänze" auf den Hebebühnen in schwindelnder Höhe, um mit der Verlegung der Kabel zu starten.

"Wir brauchen die Vorlaufzeit von sechs bis acht Wochen einfach. Das Aufhängen der Beleuchtungen muss dann schnell gehen", bestätigt Chef Robert. Warum der ganze Aufwand? "Die Kabel dürfen nicht an den Hausfassaden hängen bleiben. Deswegen die jährlich neue Verkabelung." Heuer steht das erfahrene Team vor einer großen Herausforderung, da Inga Horny vom Altstadtverband eine neue Beleuchtung für die Getreidegasse sowie dem unteren Teil der Sigmund-Haffner-Gasse vorgesehen hat. Die Montage ist somit gänzlich anders.

"Wir befinden uns in der Produktion. Ein Lichtband zeichnet in der Mitte der Gasse den Straßenverlauf nach und wird durch rote Kugeln unterbrochen. Christbaummotive finden sich an den Eingängen", sagt Horny.

Sandra Aigner, Kronen Zeitung

Zitat: Robert Damhofer, Elektro Sänze
Wir benötigen jedes Jahr eine Vorlaufzeit von sechs bis acht Wochen. Erschwerend heuer ist die Montage der neuen Beleuchtung.

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