So, 19. November 2017

Abwehr stärken

09.10.2017 06:00

Zittern Sie schon vor dem Winter?

Besonders in der Übergangszeit werden viele von uns "Opfer" von Erkältungskeimen. Wenn man aber jetzt schon krank ist, wie soll das dann im Winter weitergehen? Es ist also hoch an der Zeit, die Abwehrkräfte zu stärken.

In der Früh ist es zwar kalt, dann kommt aber doch die Sonne durch. Also schnell in der Mittagspause ohne Jacke vor die Haustüre! Am Heimweg nieselt es. Der Regen befeuchtet die Haare leicht. Schon fröstelt man. Im Büro wird geheizt, da genügt ein Shirt. Aber am Abend wäre man mit einem dicken Schal besser dran. Das ewige Dilemma in der Übergangszeit, der Herbst gibt uns kalt-warm. Das hält nur ein gutes Immunsystem aus. Was Sie dafür tun können:

  • Für ausreichend Schlaf sorgen.
  • Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse zuführen.
  • So oft wie möglich raus in die Natur gehen. Vor allem Waldspaziergänge rüsten aufgrund der speziellen Zusammensetzung der dort vorherrschenden Luftverhältnisse gegen Krankheitserreger.
  • Sport ja, aber bitte nicht übertreiben. Kopf, Hals und Hände gegen Kälte schützen. Ausdauer- mit Krafttraining abwechseln.
  • Aromatherapie mit echten ätherischen Ölen in der Duftlampe wappnet die Atemwege. Geeignet sind etwa Eukalyptus, Fichtennaldeln, Kampfer, Pfefferminze, Teebaum, Thymian. In der Apotheke nach Mischungen fragen.
  • Ab sofort ist wieder vermehrtes Hände waschen angesagt - in der UBahn, im Bus, im Büro, ja sogar auf der Handy-Tastatur lauern Erkältungsviren.
  • Austrocknung der Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum verhindern. Reizlindernde Hustenzuckerln mit Salbei, Honig, Melisse usw. lutschen, viel Kräutertee trinken. Luftfeuchtigkeit in Wohnung und Büro erhöhen.

Und: Das leidige Thema Rauchen können wir Ihnen nicht ersparen! Die Giftstoffe im Zigarettenrauch schädigen nicht nur die Lungengesundheit, sie wirken sich auch auf die Mund- und Rachenschleimhaut negativ aus, vor allem auf die Befeuchtung. Trockene Schleimhaut wiederum ist ein Nährboden für Keime. Die Krankheitserreger durchdringen diese, eigentlich als Schutzwall gedachte, Barriere leichter. Daher leiden Raucher nachweislich öfter und heftiger an Erkältungskrankheiten, allen voran Bronchitis. Es trifft aber auch die anderen im Haushalt lebenden Personen, vor allem Kinder! Ein guter Grund, jetzt ein Anti-Rauch-Programm zu beginnen, am besten unter therapeutischer Anleitung. Achtung, Falle: Während der Entwöhnung ist der Körper anfälliger für Infekte. Daher oben genannte Tipps besonders gut befolgen!

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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