Mo, 18. Dezember 2017

Tierquälerei

04.10.2017 17:00

Jäger schoss auf wildernden Hund

Die Polizei in Gmünd muss in einem Fall von Tierquälerei ermitteln: Ein Jäger hat angezeigt, dass er auf den Hund eines anderen Weidmanns schießen hatte müssen. Der Vierbeiner soll ein Hirschkalb gestellt und es bedroht haben. Der 56-Jährige habe den Hund vertreiben wollen, sei aber von ihm attackiert worden.

Der Jäger (56) hatte am Sonntagnachmittag gegen 16.45 Uhr seinen eigenen Angaben zufolge beobachtet, wie der Jagdhund in der Nähe seines Anwesens - es befindet sich im Gebiet der Gemeindejagd, der der Mann angehört - ein Hirschkalb gestellt hatte.

Weil es für den Gmünder den Anschein hatte, dass der Jagdhund das Hirschkalb reißen wolle und der Besitzer (76) - er ist ebenfalls Jäger in der Gemeindejagd - nicht in der Nähe war, entschloss er sich zu reagieren. Der Weidmann lief auf den Hund zu und versuchte, ihn sogar mit Fußtritten zu verscheuchen. Doch das hatte nicht den gewünschten Erfolg. Nach Angaben des Oberkärntners habe der Hund dann zwar vom Hirschkalb abgelassen, doch plötzlich sei er selbst vom Jagdhund attackiert worden. Der 56-Jährige wusste sich daraufhin nicht anders zu helfen, als mit einer Pistole in Notwehr auf den aggressiven Hund zu feuern. Durch das Projektil wurde der Jagdhund im Bereich des Rückens verletzt.

Ein Tierarzt hat inzwischen die Schusswunde - eine offene Fleischwunde im Bereich der Wirbelsäule - genau in Augenschein genommen. Laut Aussage des Veterinärs muss der Streifschuss von selbst verheilen.

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