Mo, 18. Dezember 2017

"Krone"-Interview

07.10.2017 11:52

Wanda: "Wir wollen erstochen werden"

Mit dem dritten Studioalbum "Niente" gehen Wanda wieder auf die Spitze der Charts los. Nachdenklicher, melancholischer und in sich geschlossener ist das neue Werk ausgefallen. Mit Marco Michael Wanda sprachen wir im Interview aber nicht nur über die musikalische Neuausrichtung, sondern auch über Modesünden für deutsche Musikmagazine, den Wunsch, endlich mehr Konkurrenz zu bekommen, oder harte Umstellung von rauschendem Tourleben zu gewöhnlichem Alltag.

"Krone": Marco, wie geht es euch damit, seit mittlerweile knapp drei Jahren durchgehend im Rampenlicht zu stehen?
Marco Michael Wanda: Es geht immer noch so schnell, dass du kaum mitkommst. Man wird aufgeladen und all das macht man dafür, dass man vor dem Publikum steht und mit ihm gemeinsam Musik spielt. Mit dem Ziel vor Augen gebe ich gerne 40 Interviews. (lacht)

"0043", die erste Single-Auskoppelung eures neuen Albums "Niente", war eine mutige Entscheidung. Erstmals bemerkte man auf euren Social-Media-Plattformen auch etwas Gegenwind auf einen neuen Song.
Ich sehe das gar nicht so. Wir stellen nur ein Angebot, das man nehmen oder nicht nehmen kann. Dem einen gefällt das, dem anderen das und die Gründe, warum die Leute etwas mögen oder nicht, liegen mir sowieso im Unbekannten. Ich genieße es, überhaupt wahrgenommen zu werden, bin dankbar dafür und hoffe, dass wir am Leben bleiben.

Verfolgst du überhaupt das Feedback deiner Fans im Internet?
Nein, künstlerisch muss ich mich nur vor Gott, John Lennon, rechtfertigen. Wenn ihm meine Musik gefällt, dann ist alles okay und dann lacht der Himmel.

Du hast gesagt "0043" wäre eines der besten Lieder, die du je geschrieben hast. Nach welchen Kriterien bewertest du das?
Wenn ich ein Lied schreibe und der Himmel sich lichtet und John Lennons Gesicht erscheint und mir das bestätigt, dann ist alles okay. (lacht) Diese Nummer ist so nah an John Lennon dran wie kein anderes zuvor. Ich habe ihn sehr lange studiert und ich glaube, er wäre stolz auf dieses Lied gewesen.

Was macht John Lennon in diesem Riesenteich an legendären Songwritern in der Musikgeschichte für dich so speziell und spektakulär?
Er hat eine Art von Paradigmenwechsel im Rock'n'Roll bewerkstelligt. Der Rock'n'Roll war vorher in seiner Akkordstruktur sehr starr an der Bluesfolge orientiert und die Texte waren eher flach, drehten sich ein bisschen um Liebe und Alkoholismus. Lennon war der erste, der beides aufgebrochen hat und ist damit in gewisser Weise der Sigmund Freud der Popmusik. Er hat als erster begonnen, über das Unbewusste zu singen. Das ist bemerkenswert und das habe ich mit "0043" auch versucht.

In welchen Bereichen versuchst du die Popmusikwelt aufzubrechen?
Das kann ich nicht und das müssen ohnehin andere entscheiden. Im Kung Fu gibt es die Regel, dass nicht du dich Meister nennst, sondern andere. (lacht)

Macht das viele Lob, das ihr seit Jahren einheimst, blind und resistent gegen Kritik?
Ich war gegen Kritik schon immer resistent. Mich haben Urteile von anderen nie berührt. Druck und Erwartungen sind ständige Weggefährten unserer Karriere. Viel mutiger als sich jetzt vor 12.000 Menschen zu stellen war es 2013, sich vor 20 zu stellen. Damals musste ich mich noch besinnungslos saufen, um den Mut dafür zu entwickeln - jetzt läuft eh schon alles von selbst. Mittlerweile herrscht eine feste Verbindung zwischen uns und dem Publikum. Damals kämpften wir um jeden einzelnen, das war die harte Phase. Wenn der Erfolg kommt, macht sich der eine Irre und nimmt sich das zu sehr zu Herzen, der andere wird blind und sieht das gar nicht. Wir sind der andere.

Besteht die Gefahr träge zu werden, wenn man sich das Publikum nicht mehr hart erarbeiten muss?
Jetzt ist es schön, weil es kein Kampf mehr um Aufmerksamkeit ist. Jetzt beginnt die gemeinsame kreative Arbeit und wir bilden mit den Leuten ein Herz-Lungen-System. Es ist alles sehr lebendig.

Wenn du resistent gegen Kritik bist, bist du andererseits auch resistent gegen zu viel Lob?
Ich kriege das nicht ganz so mit, die Leute sind ja okay. Ich bewege mich in einem Umfeld voller Musiker und guter ausgewählter Freundschaften. Ich bin sicher.

Habt ihr auf "Niente" noch alte Ideen verarbeitet, die es vor den ersten beiden Alben gab?
Wir arbeiten konsequent und befinden uns in einem ständigen Prozess, Lieder zu erarbeiten. Es ist ein endloser Kreislauf, der niemals enden wird. Es gibt Lieder, die schreibst du in vier Minuten und das sind meist die besten, und dann gibt es welche, die du dir erkämpfen musst. "Mona Lisa der Lobau" brauchte eineinhalb Jahre, weil es nicht in den Refrain finden wollte. In diesen Momenten bist du ein Architekt und ein Songprozess hat in Wahrheit tausend Gesichter.

Du wirfst Grundideen aber niemals ganz weg?
Ich recycle. Erneuerbare Energie. (lacht)

Die Nummer "Ein letztes Wienerlied" hätte man sich von euch bestimmt nicht erwartet. Ist dieser Ausflug deiner Freundschaft mit bestimmten Musikern geschuldet?
Das war ein Zufall. Es war ein Textblatt von Kurt Robitschek, der Texter der legendären jüdischen Wienerlied-Legende Hermann Leopoldi, die von den Nazis deportiert wurde. Als Leopoldi nach New York ins Exil flüchten konnte, ist er gestorben und ihn hat dieses Textblatt nie erreicht. Mich hat diese Geschichte bewegt und es ist mir eine Ehre, dass ich es statt Herrn Leopoldi nun zu Ende komponieren und singen durfte.

Als Wienerlied-Interpret ist man in gewisser in einer Rolle des Beisl-Geschichtenerzählers. Fühlst du dich dabei wohl?
Mich erinnert die Nummer vielmehr an die Chanson-Periode, Luigi Tenco zum Beispiel. Finsterer Chanson auf Wienerisch und im Grunde geht es in dem Lied um Heimatlosigkeit.

Kannst du dir vorstellen, diesen Stil künftig zu forcieren?
Schauen wir einmal. In mir geht's ziemlich zu, mein Hirn ist ein Karussell. Ich kann mich überall vorstellen, will mich nur nicht in irgendwelchen Avantgarde-Klangexperimenten verlieren. Ich will schon das klassische Liedgut produzieren. Musik, die vor allem textlastig ist und die man Menschen sinnvoll zur Verfügung stellen kann.

Du machst dir sehr viele Gedanken über deine Texte, erklärst sie dann aber doch nie. Warum?
Wenn ich Bücher über die Legenden meiner Lieblingslieder lese, dann entmystifiziert sich das total für mich. Ich will nicht hören, was die sich dabei gedacht haben und irgendwie gehört mir das Lied dann nicht mehr. Ich will meine Lieder dem Publikum geben. Es ist viel wichtiger, was du dabei empfindest, denn ich hatte meinen Spaß, als ich es geschrieben habe. (lacht)

Du hast niemals ein Problem damit, wenn Menschen auf dich zukommen und sich mit kruden Interpretationsmöglichkeiten an deine selbstgeschriebenen Songs hängen?
Ganz im Gegenteil, ich bin total überrascht, wie kreativ die Menschen sind, im Versuch, diese Songs zu erfassen. Das ist wunderschön. Ich sehe die ganze Wirklichkeit als ein einziges Angebot und als einzigen Kreislauf der Tradition. Menschen haben sich immer auf vergangene Epochen bezogen und etwas Neues damit gemacht und das tue ich auch als Liedermacher. Man kann mich mit Interpretationen überhaupt nicht beleidigen. Man könnte mir auch sagen, es wäre scheiße, denn ich weiß ja, dass es genial ist. Also "Fuck You" einfach. (lacht)

Es hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun, dass du deine Lieder nicht erklären willst?
Gar nicht. Das ist meine Regel, ich mag es dem Publikum nicht wegnehmen.

Das Album wirkt noch nachdenklicher als die Vorgänger "Amore" und "Bussi".
Ich finde es waren alle immer nachdenklich bis sprachverliebt. "Niente" ist etwas melancholischer, in sich stimmiger und zusammenhängender ausgefallen. Es ist mehr werk-haft als fragmentarisch. Es ist nicht ein Hit darauf, der alle überragt, sondern es geht darum, sich wieder mal was in seiner Gesamtheit zu geben.

Viele Songwriter sind oft froh darüber, wenn ihr Gesamtwerk nicht von einem Hit in den Schatten gestellt wird.
Wenn mir ein Hit passiert, habe ich nichts dagegen, den nehme ich schon mit. (lacht) So eitel bin ich aber nicht. Wie es dann fällt, das kann ich nicht beeinflussen oder entscheiden. Grundsätzlich ist es toll, schöne Lieder zu haben, damit man sie live spielen kann. Es gibt so viele Bands, die brauchen tonnenweise Konfettiregen, damit irgendwas passiesrt und wir haben einfach die verdammten Klassiker, die besten Lieder. Das ist ein großes Glücksgefühl.

Nicht nur der eindringliche Song "Ich sterbe" ist sehr dunkel ausgefallen, auch sonst regiert die Melancholie. Ist es einfacher, schwermütige Texte zu schreiben?
Grundsätzlich ist alles schwer. Schon das Leben allein und Lieder zu schreiben ist auch noch einmal schwer. Ich beziehe mich eh gerne auf eigene Arbeiten und in diesem Kosmos kenne ich mich aus. Ich begreife zwar nicht die Welt, aber unsere Musik und unsere Texte.

Auf "Niente" hast du noch einmal mehr Wert auf die italienische Note gelegt. Etwa auf der Deluxe-Version, wo es "Auseinandergehen ist schwer" auf Italienisch zu hören gibt.
Italien will erobert werden. Wir haben den Österreichern, Deutschen und Schweizern die ideale und vollkommene Rockband geschenkt, jetzt geht es weiter.

Welche Sprache lernst du auf deiner Welteroberungstour als nächstes?
Ein bisschen Ägyptisch habe ich gelernt.

Neben den Verkaufserfolgen und ausverkauften Konzerten gab es letztes Jahr auch dreimal den Amadeus Award für euch. Welchen Wert hat diese Auszeichnung für dich?
Naja, da bin ich zweigeteilt. Das Autoritätsfürchtige in einem ist dem gegenüber sehr demütig eingestellt und der Rockstar denkt sich "so what?", ich weiß eh, wie gut ich bin. Ich hänge immer dazwischen fest. Wenn ich dort sitze, will ich einerseits immer rausgehen und woanders sein, aber andererseits will ich ja doch auch gewinnen. (lacht)

Würden dir Niederlagen wehtun?
Wir hatten ja noch nie eine Niederlage. Wir spielen schon jedes Jahr in der Champions League. (lacht)

Ist es schwierig, nicht die Bodenhaftung zu verlieren, wenn man von überall mit Superlativen überhäuft wird und sich die Tour 2018 schon jetzt wie geschnitten Brot verkauft?
Ich will ja gar nicht am Boden bleiben. (lacht) Ich will fliegen wie Andi Lubitz. Okay, der war jetzt geschmacklos. (lacht)

Ist es ein umso größerer Adelstitel für euch, wenn man in Deutschland so hofiert wird?
Na sicher doch, da geht es auch um mehr Kohle. (lacht) Es ist aber auch schräg. Das Publikum und wir verstehen uns gut, aber die Journalisten sind so anders. Sie sind so investigativ, irgendwie die Vulkanier Europas. Sie müssen alles zu Ende begreifen und das ist manchmal ein bisschen mühsam.

Das führt dann zu hochphilosophischen Gesprächen wie im letzten "Musikexpress"?
(lacht) Kein Kommentar.

Interessant war dort auch, in welch glitzernden und schillernden Markenklamotten du dich bei der Fotostrecke, die im Wiener Hotel Bristol gemacht wurde, inszenieren hast lassen.
Das war mein Barbra-Streisand-Moment. Ich wollte das so nicht und die haben mich damit überrascht. Ich lasse mich bei solchen Dingen gerne überraschen, denn ich begegne ja Menschen und der Fotograf ist auch ein Kollege. Da haben sie halt ein bisschen danebengegriffen, denn Mode ist nicht so mein Ding. Ich fand das Ergebnis nicht so leiwand. Ich trage bewusst keine Markensachen aus Respekt vor Menschen, die sie sich nicht leisten können. Außer ich komme auf eine Titelseite. (lacht)

Wie geht es dir dabei, wenn du von einer wochenlangen, euphorischen Tour zurückkommst und dann plötzlich wieder im Wohnzimmer auf deiner Couch sitzend den ORF einschaltest?
Da musst du echt aufpassen, dass kein Strick in der Nähe liegt. (lacht) Das ist etwas, das man lernen muss und ist schwieriger als ein Lied schreiben, Druck aushalten, tagelang wach sein und mit dem Flugzeug von A nach B fliegen. Von der Glitzerwelt mit allen Versuchungen in die eigene Wohnung zurückzukommen, das ist schon ziemlich hart. Grönemeyer hat das mal gut erfasst, indem er sagte, er steht am nächsten Tag auf, macht sich ein Ei und keiner applaudiert ihm dabei. (lacht)

Ich habe schon mit Musikern gesprochen, die nach einer Tour noch freiwillig für zwei Wochen in ein Hotel gehen und die Wäsche bewusst nicht selbst waschen, um langsamer runterzukommen.
So lebensunfähig bin ich nicht. (lacht) Ich bin leider eher sofort wieder unten. Man kriegt das aber nicht wirklich hin. Man muss einfach "Columbo" schauen und 14 Whisky-Sour trinken. Warum sich vorbereiten? Es ist wie Stelldienst und man wartet auf den nächsten Auftrag.

"Columbo schauen" ist die zweite Single-Auskoppelung. Was macht den knautschigen Fernsehkommissar so besonders für dich?
Er ist so aus der Zeit gefallen, eine Antifigur. In den 70er-Jahren waren die Serien voller Sexismus und Action, es gab auch schon "Star Wars". Und dann steht dieser Dinosaurier mit Regenmantel herum, dieses fleischgewordene 50er-Jahre-Bühnenstück, und hat mich total eingenommen. Ich liebe ihn regelrecht. Diese Figur lebt irgendwie in mir.

Was ist deine Lieblings-"Columbo"-Folge und dein liebster Bösewicht?
Es gibt so viele, aber natürlich ist der Österreicher Oskar Werner unschlagbar. Er ist der einzige, der Peter Falk an die Wand spielt. Die Folge mit Johnny Cash ist zwar cool, aber er war einfach nicht der geborene Schauspieler.

Umweht die Band Wanda nicht auch eine gewisse Zeitlosigkeit?
Mag sein, ich könnte das schwer beurteilen, da ich in dieser Zeit lebe. Mal sehen, ob wir es in die nächste Generation hinüberschaffen, aber das weiß man ja nie. Jedenfalls wollen wir etwas Positives beitragen.

Der Bildungsauftrag ist bei euch also gegeben?
Natürlich. Da schauen schon viele Leute zu und du kannst keinen Scheiß bauen. (lacht) Beim Texten achte ich natürlich nicht darauf, denn ich bin per se ja kein boshafter Mensch.

Ein interessanter Song ist auch "Das Ende der Kindheit". Geht das überhaupt? Es heißt ja, Männer würden nie erwachsen werden.
Als Mann wird man nicht erwachsen, als Rock'n'Roller schon gar nicht. Wir sind aber schon in einem Erwachsenenleben angekommen, das mit ganz viel Desillusionierung einhergeht - das wissen wir alle. Es ist eine Kunst, am Leben zu bleiben.

Was war die bislang größte Enttäuschung, die ihr in eurer kurzen Karriere als Rockstars erlebt habt?
Dass wir die einzige Band sind, die was taugt, das ist schade. Ich hätte schon gerne fähigere Kollegen, dann wären die Festivals lustiger. Aber derzeit ist alles ein Gedröhne und Heruntergespiele. Nur in ganz wenigen Momenten hat man wirklich Respekt vor anderen. Es gibt viel zu wenige Rock-'n'-Roll-Bands. Die Leute sind zu autoritätshörig, ängstlich und mainstreamorientiert. Das Schrullige und leicht Verstellte hat fast keine Chance mehr. Nicht weil die Öffentlichkeit es nicht tut, sondern weil die Musiker es selbst nicht können. Es wird immer auf Institutionen geschimpft, aber es beginnt bei jedem selbst im Proberaum. Wenn du mehr kiffst als probst, bist du halt im Arsch. Es gibt viel zu wenige, die ganz hart alles opfern für die Musik und sich auf Gitarrenbands wie die Beatles, Oasis oder Nirvana beziehen. Liebe Leser, bitte lernt Gitarre spielen und gründet Bands. Und spielt uns nieder. Wir wollen erstochen werden, Ödipus. Wir wollen vom Sockel getreten werden. (lacht)

Beim Frequency wart ihr mit der gitarrenorientieren Musik Außenseiter im Biotop von Disco-Beats und Cloud-Rap. Fühlt ihr euch dort überhaupt wohl?
Ich habe was übrig für diese Cloud-Rap-Sache. Die sind verdammt clever und verarschen gerade Gott und die Welt. Sie haben etwas Literarischeres in ihren Texten und singen für eine Generation, für die wir schon wieder zu alt sind. Sie sprechen für einen Teil der jungen Generation und bilden knallhart ab, wie kaputt alles eigentlich ist. Es ist nunmal so, dass man heute auffallen und toll im Club sein muss. Du musst Drogen nehmen, damit du super bist. Wir haben verloren, wir sind zu autoritätsfürchtig geworden und trauen uns nichts mehr. Eigentlich packe ich das gar nicht.

Wann gibt es das erste Yung-Hurn-Feature bei Wanda?
Ich glaube nie, aber er soll einfach machen. Er macht das gut. Es gab auch den Soul und den Rock'n'Roll parallel. Es darf alles bestehen, aber es soll nur der Rock'n'Roll nicht aussterben. Es sollte in meinem Medium mehr passieren. Yung Hurn hat noch was vor sich, das ist ein cleverer Bub.

Leiden die Freundschaften innerhalb der Band, wenn man mittlerweile so viel Zeit auf einer professionellen Ebene miteinander verbringen muss?
Es ist immer noch alles zwanglos. Im Tourbus ist nach wie vor dieselbe positive Energie und wenn nicht, dann wird nachgeholfen. (lacht)

Könnt ihr schon verraten, wie eure Konzerte bei der anstehenden großen Tour 2018 aussehen werden?
Wir planen gar nichts, denn wir haben eh keine Chance. Wir stellen uns hin und die Leute brüllen uns an. Wir geben das Ruder gerne ab. Wir verspüren noch gesunde Nervosität, aber Angst gibt es keine. Die Bühne ist längst zur Heimat geworden. (lacht)

Nach einer längeren Pause kommen Wanda 2018 wieder auf große Tour, um das neue Album "Niente" und all die großen Hits live vorzustellen. Bisher fixierte Österreich-Termine sind am 7. April in der Stadthalle Wien, am 14. April im Dogana Innsbruck, sowie am 18. und 19. April auf den Kasematten in Graz. Die erste Graz-Show ist bereits restlos ausverkauft. Alle weiteren Infos und Tickets erhalten Sie unter www.wandamusik.com.

Robert Fröwein
Redakteur
Robert Fröwein
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