So, 21. Jänner 2018

Stau

04.10.2017 09:31

Baustellen-Marathon zehrt an Nerven der Pendler!

Ein starkes Nervenkostüm brauchen Autofahrer im Großraum Klagenfurt. Besonders hart trifft es jene, die aus dem Osten in die Landeshauptstadt pendeln. Nach dem Baustellenmarathon auf der "Süd" muss der Stauverkehr im Stadtgebiet gemeistert werden. Eine bessere Absprache von Stadt, Land und Asfinag wird gefordert.

Patrick Holzer aus Wolfsberg ist nicht zu beneiden. Der Angestellte pendelt täglich in die Klagenfurter Innenstadt. "Ich muss jetzt noch früher aufstehen, damit es sich ausgeht. Warum macht man alles auf einmal?", fragt Holzer, stellvertretend für Tausende andere Pendler.

Gleich neun Tunnel (!) werden zwischen der Pack und Klagenfurt auf den neuesten Stand gebracht (wir berichteten). Hinzu kommen Großbaustellen in der Villacher Straße und in der Pischeldorfer Straße.

"Wir tun alles, damit wir die Villacher Straße früher als geplant fertig bringen. Mehr können wir nicht tun. Von den Baustellen auf der A2 habe ich erst aus den Medien erfahren", beteuert Landesrat Gerhard Köfer.

Seitens der Asfinag betont man, dass die Baustellenpläne seit 2014 bekannt gewesen seien: "Wir können bei unseren Projekten nicht auch noch auf die Situation in jeder Stadt Rücksicht nehmen, dann werden wir ja nie fertig." Überdies würde die Verzögerung zwischen Pack und Klagenfurt ohnedies nur zehn Minuten betragen. Das müsse die Verkehrssicherheit wert sein.

Der Klagenfurter Straßenbaureferent Christian Scheider hofft dennoch auf einen runden Tisch aller Beteiligten, "um sich künftig besser abzusprechen".

C. Rosenzopf, Kärntner Krone

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