Di, 17. Oktober 2017

AK prüft Mietlage

03.10.2017 16:16

Analyse zum Wohnen in Wien: Wer zahlt zu viel?

"Eine leistbare Wohnung zu finden ist wie ein Lottosechser", erklärte einst der Wiener Arbeiterkammerpräsident Rudi Kaske. Jetzt startet er eine große Online-Wohnumfrage mit dem Ziel, "den Druck für billiges Wohnen auf eine neue Bundesregierung zu erhöhen". Mit 20 Fragen lässt sich herausfinden, wo Schindluder getrieben wird.

Es ist Wahlkampf, deswegen schießt Rudi Kaske zu Beginn auch Richtung ÖVP: "Sebastian Kurz redet immer davon, leichter Eigentum zu schaffen. Aber ehrlich, welche Arbeiterfamilien können sich bei den derzeitigen Preisen tatsächlich Eigentum leisten? Wer auf Eigentum baut, der baut oft auf einen Schuldenberg auf." Sein Fazit: "Wir sind nicht gegen Besitz, bessere Mietzinsobergrenzen machen auch Eigentumswohnungen billiger."

"Mieter müssen endlich entlastet werden"
Klar ist für Kaske: "Die Mieter müssen endlich entlastet werden. Daher muss ein neues Mietgesetz her." Mit einer neuen Aktion will die Arbeiterkammer zuerst einmal herausfinden, wo bei den Mietverträgen der Hund begraben liegt. Gestartet wird mit der Umfrage am Mittwoch: Wie wohnen Sie? Welchen Mietvertrag haben Sie? Wie hoch ist Ihre Miete? Es sind 20 Fragen, die einfach per Mausklick beantwortet werden können. Die Wohnumfrage läuft bis 15. November.

Die bekannten Forderungen der Kammer reichen von Mietobergrenzen über das Streichen der Befristungen bis hin zu "Runter mit den Betriebskosten!".

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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