Mo, 18. Dezember 2017

Fahndung

03.10.2017 16:16

Messerstecher war „kriminellster Bub“

Er gehörte zu den drei "kriminellsten Buben" unseres Landes - nun wird der nunmehr 36-jährige Fadil S. aus Linz per europäischem Haftbefehl wegen Verdacht des versuchten Mordes gesucht. Wie berichtet, hat er in Wels seine Ex-Freundin (49) mit einem Messer niedergestochen und dürfte danach ins Ausland geflohen sein.

Der Zustand des Opfers  Zumreta D. aus Wels ist derzeit stabil, die 49-Jährige wird aber noch auf der Intensivstation betreut. Sie war während der Autofahrt mit ihrem Ex-Freund Fadil S. in Streit geraten, wurde von ihm schließlich mit einem Messer in den Rücken gestochen und lebensgefährlich verletzt auf der Straße liegen gelassen. Der Tatverdächtige fuhr mit ihrem schwarzen Audi TT davon und konnte trotz Alarmfahndung und Suche aus der Luft nicht geschnappt werden.

Verdächtiger in seine Heimat geflüchtet?
Die Fahnder vermuten nun, dass er sich in seine bosnische Heimat abgesetzt hat, erließen daher einen europäischen Haftbefehl.

160 Straftaten als minderjähjriger Bub
Der Verdächtige ist - wie bereits berichtet - den Polizeibehörden wohl bekannt. Schon vor seinem 14. Geburtstag hatte er es in den Neunzigerjahren auf mehr als 160 Straftaten gebracht, darunter auch brutale Überfälle. Er zählt neben Engelbert H. aus Linz (als Minderjähriger mehr als 60 Straftaten in den Achtzigerjahren) und dem afghanischen Flüchtling Ahmad A. (mehr als 140 Straftaten bis zum heurigen Frühjahr) zu den drei kriminellsten Buben in der Geschichte des Landes.

Johann Haginger / Kronen Zeitung

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