So, 22. Oktober 2017

"O'zapft is!"

16.09.2017 14:12

184. Oktoberfest ist eine Hochsicherheitszone

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen hat am Samstag das 184. Oktoberfest in München begonnen. Pünktlich um 12 Uhr zapfte Oberbürgermeister Dieter Reiter die erste Maß Bier ab. Diese durfte traditionsgemäß Ministerpräsident Horst Seehofer genießen. An die sechs Millionen Besucher werden bis 3. Oktober zum größten Volksfest der Welt erwartet. Angesichts der latenten Terrorgefahr haben die Behörden für das diesjährige Oktoberfest ihr Sicherheitskonzept nochmals ausgeweitet.

Wie schon im Vorjahr ist das Gelände umzäunt, an den Eingängen gibt es Kontrollen. Polizeibeamte mit Bodycams, zusätzliche Videokameras und mehr Blumenkübel als Zufahrtssperren gehören zu den erweiterten Maßnahmen. Rucksäcke und größere Taschen sind wie schon im Vorjahr auf dem Festgelände verboten. Über eine Lautsprecheranlage sollen zudem Besucherströme bei einem möglichen Alarm besser geleitet werden.

Erstmals durften die Gäste erst um 9 Uhr auf das Festgelände. Denn aus Sicherheitsgründen wurden Lieferverkehr und Besucherströme getrennt. Vor der Öffnung der Eingänge hatten die letzten Lieferfahrzeuge unter anderem der Brauereien das Gelände verlassen. Wie schon im Vorjahr ist das Festgelände umzäunt und nur über die offiziellen Eingänge zugänglich. Viele Wiesngäste hatten seit dem frühen Morgen ausgeharrt. Die ersten kamen schon in der Dunkelheit und hielten sich mit Kaffee und Jause unter den Regenschirmen warm - einige glühten mit mitgebrachtem Bier vor.

Bei zeitweisem Regen und kühlen Temperaturen waren die Festwirte vor dem Einlass in einem bunten Umzug auf Pferdewagen zum Festgelände gezogen. Auf der Theresienwiese selbst waren Regenschirme ein beliebtes Utensil für die meist in bunte Tracht gehüllten Besucher. Das sehr herbstliche Wetter dürfte auch dazu beigetragen haben, dass am Vormittag - wie meist in den Vorjahren - noch kein Zelt wegen Überfüllung geschlossen werden musste.

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