Fr, 24. November 2017

Champions League

14.09.2017 09:10

Leipzigs Premierentor reichte nicht zum Sieg

Nach dem 1:0 von Forsberg gegen den stark veränderten Vorjahrs-Semifinalisten Monaco hat Leipzig das 1:1 kassiert. Hasenhüttl betont: "Wir wollten punkten, das ist gelungen." Und Timo Werner gab zu (siehe Video oben): "Bei der Hymne wurden die Knie weich."

Emil Forsberg sicherte sich mit dem ersten Champions-League-Tor in der Klub-Geschichte (33.) einen Platz in der Leipziger Fußball-Geschichte. Der Premierentreffer reichte gegen Monaco nicht zu den ersten drei Punkten, weil der Hasenhüttl-Klub postwendend den Ausgleich kassierte. Von einem Gegner, der nur noch wenig mit dem Semifinalisten der abgelaufenen Königsklassen-Saison gemeinsam hatte. Für das Champions-League-Debüt - das erste Europacup-Spiel eines Leipziger Vereins nach 29 Jahren - putzte sich Ralph Hasenhüttl heraus, coachte  mit Anzug und Krawatte. Und überraschte in der Aufstellung mit Ilsanker statt Kampl. Der Ex-Salzburger Keita (Adduktorenprobleme)  musste wie erwartet passen, seine Impulse fehlten.

Ilsanker gewann vor 40.068 Zuschauern viele Zweikämpfe, Sabitzer fiel hingegen kaum auf. Die 1:0-Führung durch Forsberg hielt nur 115 Sekunden: Monacos Tielemans nützte die  Unordnung  in Leipzigs Defensive zum 1:1 (35.). Ilsanker genoss FlairMonaco hatte mit jenem Überraschungsteam, das in der Vorsaison bis ins Semifinale marschiert war, nur wenig zu tun. Lediglich vier Spieler blieben übrig. So stand Benaglio erstmals im Tor, war aber weitgehend beschäftigungslos.

Ehe er in der 83. Minute gegen den eingewechselten Augustin entscheidend eingreifen musste - es blieb beim 1:1. "Man hat gespürt, wie dankbar die Fans waren, internationalen Fußball gesehen zu haben", genoss Ilsanker das Flair. Hasenhüttl sah es ebenso positiv: "Ilsanker war sehr präsent. Wir wollten punkten, das ist gelungen. Es wäre aber auch ein Sieg möglich gewesen!"

Kronen Zeitung

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