Mo, 18. Dezember 2017

Hoppala auf Twitter

12.09.2017 05:55

Russland beansprucht Mount Everest für sich

Ein mehr als peinlicher Fehler ist der russischen Botschaft in London unterlaufen: Sie hat auf Twitter den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, in ihre Heimat verlegt. Der Beitrag wurde zwar kurze Zeit später gelöscht, weil Twitter-User Screenshots davon angefertigt hatten, ging das Hoppala dennoch viral.

Es war ein eher unspektakulärer Post, der für Lacher im Netz sorgte: Die russische Botschaft wünschte ihren Followern in einem Tweet einen guten Morgen - und kommentierte das angehängte Bild mit "Mount Everest, Russland". Man könnte fast meinen, hier sei ein Praktikant am Werk gewesen - denn der mit 8848 Metern höchste Berg der Welt befindet sich an der Grenze zwischen Tibet und Nepal. Also einen "Steinwurf" von etwa 2300 Kilometern von der russischen Grenze entfernt.

Kurz nachdem der Fauxpas veröffentlicht wurde, war er auch schon wieder von der Plattform verschwunden. Doch das Internet vergisst bekanntlich nie. Und so ist der Beitrag weiterhin als Screenshot zu finden.

Nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland verführt dieser Tweet zu Spekulationen - möchte Russland etwa den Mount Everest besetzen? Oder gar ganz Nepal?

Der Guten-Morgen-Post der russischen Botschaft in Großbritannien hat Tradition: Jeden Tag wird hier mit einem schönen Bild aus der Heimat in den Tag gestartet. Doch offenbar gehen dem Social Media-Team die Sehenswürdigkeiten aus - wenn es sich schon bei Naturwundern aus anderen Ländern bedienen muss ...

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