Mo, 20. November 2017

Messe-Neuheiten

03.09.2017 13:13

Was uns auf der kommenden IAA erwartet

Die kommende IAA (14. bis 24. September) ist nicht nur aus deutscher Sicht das Automessen-Highlight 2017. Trotz der Absagen von Fiat, Alfa, Nissan, Volvo oder Peugeot werden auch etliche europäische und asiatische Hersteller eine ganze Reihe automobiler Stars ins Frankfurter Scheinwerferlicht rollen. Ein Überblick von A bis Z.

AMG
Auf der IAA wird Mercedes-Tochter AMG ihr langerwartetes Hypercar vorstellen. Der Supersportwagen mit Formel-1-Technik soll allerdings erst 2019 auf den Markt kommen. Als Antrieb dient dem bislang "Project One" getauften Boliden ein nur 1,6 Liter großer V6-Motor, wie er auch in der Formel 1 genutzt wird. Dazu gesellen sich drei E-Motoren, die verschiedene Antriebskonfigurationen erlauben. Wenn alle Triebwerke volle Kraft geben, wird die Leistung über 1000 PS liegen. Maximal 300 Einheiten des rund 2,5 bis 3 Millionen Euro teuren Supersportwagens sollen gebaut werden.

Audi
Die vierte Generation des Audi A8 ist eine Machtdemonstration deutscher Autobaukunst. So dringt das Flaggschiff der Ingolstädter in neue Sphären autonomer Fahrkünste vor: Bis 60 km/h kann die Oberklasse-Limousine vollautomatisch fahren und auf Knopfdruck selber einparken. Zudem gibt es ein 48-Volt-Bordnetz, über 40 Assistenten, ein neues Hightech-Fahrwerk sowie ein Bedienkonzept mit vielen Displays und wenig Knöpfen. Bei den Motoren bleibt der A8 weitgehend konventionell. Ein prestigereicher W12 wird wieder zu haben sein, aber auch ein Plug-in-Hybridantrieb mit 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite.

Bentley
Für die britische Luxusmarke ist der Continental GT das Volumenmodell. Seit 2003 ist der Zweitürer im Programm. 2011 gab es eine intensive Überarbeitung, die auch als zweite Generation bezeichnet wird. Nächstes Jahr ist eine echte Neuauflage fällig, die sich erstmals auf der IAA zeigt. Unter anderem hat der GT gleich 200 Kilogramm abgespeckt, während die Leistung der W12-Version auf 635 PS gestiegen ist, was eine Sprintzeit in unter vier Sekunden und maximal 330 km/h erlaubt. Zu den Innovationen gehören reichlich neue Assistenzsysteme, riesige Displays im Innenraum und ein 48-Volt-Bordnetz. Darüber hinaus zeigt die VW-Tochter noch den Flying Spur V8 in einer sportlich akzentuierten Version namens "S Black Edition".

BMW
Angesichts des SUV-Booms dürfte BMWs wichtigste IAA-Neuheit die dritte Generation des X3 sein. Diese kommt weitgehend konventionell vorgefahren, gibt sich allerdings schnittiger, leichter und aerodynamischer als bisher. Der Innenraum bietet viel Komfort, einen 10,2 Zoll großen Touchscreen sowie einen von 550 auf 1600 Liter erweiterbaren Kofferraum. Das Motorenangebot umfasst Benziner und Diesel mit einem Leistungsspektrum von 184 bis 360 PS. Mit dem X2 erweitern die Münchener die X-Familie zudem um eine Lifestyle-Variante des X1. Das Kompakt-SUV wird als Sports Activity Coupé bezeichnet, hat allerdings, das deuten erste Erlkönigbilder an, keinen stark coupéhaft akzentuierten Dachverlauf wie X4 oder X6. Technisch dürfte die neue Baureihe eng mit dem X1 verwandt sein. Dieser bietet Diesel und Benziner mit drei und vier Zylindern mit einem Leistungsspektrum von 136 PS bis 231 PS.

Als weitere große Modellneuheit wird der 6er GT gezeigt, bei dem es sich um den Nachfolger des 5er GT handelt. Auch als 6er bietet der GT viel Luxus und Platz innen, während die Außenhaut mit coupéhafte Eleganz versprühen soll, wenn man so will. Mit besonders sportlicher Aura fällt die seriennahe Studie des Roadsters Z4 ins Auge. Im Vergleich zu früheren Z4-Generationen fallen eine kürzere Motorhaube und die schlankeren Überhänge vorne und hinten auf, die den Fahrer näher ans Zentrum rücken. Hinter dem Cockpit erinnern langgezogene Hutzen an offene Rennwagen vergangener Jahre, während die sogenannte Sharknose in der Front mit tiefliegenden Nieren den legendären Z8 zitiert. Weitere Premiere-Kandidaten der Münchener sind ein 600 PS starker M5, die exklusive Edition 40 Jahre vom 7er sowie das Facelift des Elektroautos i3, das zugleich die Einführung der dynamisch akzentuierten Version i3s markiert.

Borgward
Bereits 2015 diente der wiedergegründeten Marke Borgward die IAA als Bühne zur Präsentation des ersten Serienmodells BX 7. Die chinesische Marke mit deutscher Historie will aber nicht nur SUV-Hersteller sein. Im September wird erstmalig ein flaches, coupéartiges, vermutlich sportliches und elektrisch angetriebenes Fahrzeug gezeigt.

Brabus
Der Bottroper Tuner hat dem Mercedes-AMG S 65 Cabrio eine Leistungskur verpasst, die dem V12-Motor stolze 900 PS und 1200 Newtonmeter entlockt. Die aufwendigen Modifikationen erlauben eine Sprintzeit von 3,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h - ein Topwert in der Welt der Cabriolets.

Chery
Der chinesische Autohersteller Chery will in Europa Fuß fassen. Das erste konkrete Statement dieser Expansionsgelüste ist die Präsentation einer seriennahen Kompakt-SUV-Studie auf der IAA. Der Hochbeiner soll mit emotionalem Design, Fahrspaß und feinem Innenraum punkten. Das Konzept soll zugleich Vorbote einer ganzen Modellfamilie sein, die Chery für sein langfristig angelegtes Engagement in Europa plant.

Citroen
Während die Schwestermarken Peugeot und DS der IAA fern bleiben, darf Citroen in Frankfurt einige Neuheiten präsentieren. Dazu gehört das kleine SUV C3 Aircross als Nachfolger des Minivan C3 Picasso. Der Aircross setzt auf eine robust wirkende Außenoptik sowie einen geräumigen und variablen Innenraum. Das Leistungsspektrum der Drei- und Vierzylindermotoren reicht von 93 PS bis 136 PS. Marktstart ist im November. Als weitere Premiere zeigen die Franzosen den E-Mehari als Sondermodell "Styled by Courrèges". Der Stromer zeichnet sich durch eine schwarze Außenoptik, einen weißen Innenraum und ein paar Extras wie ein schlüsselloses Zugangssystem aus. Als Studie präsentiert die PSA-Tochter zudem den Spacetourer Rip Curl. Es handelt sich um eine zweifarbig lackierte und mit Allradantrieb gerüstete Campingbus-Variante, die mit ihrem Abenteuer-Flair vor allem Surfer ansprechen soll.

Dacia
Die Renault-Tochter Dacia stellt die neue Duster-Generation vor. Optisch bleibt die Neuauflage dem Designstil des Vorgängers zwar treu, doch das neue Gesicht mit großem Unterfahrschutz, moderner wirkenden Scheinwerfern und Sicken in der Motorhaube versprüht deutlich mehr Frische. Auch den gewachsenen Innenraum hat die rumänische Renault-Tochter modern umgestaltet. Mit technischen Details hält sich der Hersteller bis zu Messestart zurück.

Ferrari
Mit dem Portofino zeigt Ferrari den Nachfolger des California T. Unter der Haube sitzt eine weiterentwickelte Version des 3,9 Liter großen V8-Turbomotors, der nun 600 PS leistet (40 PS mehr als bisher) und den Portofino in 3,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 bringt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 320 km/h. Das Metallklappdach-Cabrio bekommt außerdem eine neue elektrische Servolenkung und ein besseres Infotainment-System mit 10,2 Zoll großem Display.

Ford
Es wird gemunkelt, dass Ford in Frankfurt die neue Generation des Focus vorstellen wird. Vermutlich wird dieser sich bei Außenoptik und Innenraum am neuen Fiesta orientieren, der unter anderem mit einem besonders aufgeräumten Arbeitsplatz beeindruckt. Ein weiterer Premieren-Kandidat ist die geliftete Euro-Version des Mustangs. In den USA ist das überarbeitete Kultauto bereits zu haben, für Europa ist der Marktstart für Anfang 2018 angekündigt. Ebenfalls überarbeitet wurde der Ecosport. Neben Design-Verbesserungen bietet das kleine SUV einen neuen Diesel und erstmals auch Allradantrieb. Der robust gestaltete Fiesta-Ableger ist ab Ende 2017 bestellbar, die Auslieferungen dürften im Frühjahr 2018 starten. Mit der Black Edition stellt Folls Ranger vor.

Honda
Der hierzulande vor nicht ganz zwei Jahren in den Markt eingeführte Honda Jazz präsentiert sich in Frankfurt optisch leicht überarbeitet. Außerdem wird das Angebot um eine neue stärkere Version erweitert. Das künftige Topmodell wird mit einem 130 PS leistenden 1,5-Liter-Benziner in Kombination mit der Ausstattung Dynamic angeboten, die dank 16-Zoll-Alus, LED-Scheinwerfern, Seitenschwellern, Dachkantenspoiler und einer Frontspoilerlippe mit rotem Zierstreifen sportliches Flair vermittelt. Als zweite Messeneuheit stellt Honda den CR-V in einer Hybridversion vor, die einen E-Motor mit einem Zweiliter-Vierzylinder kombiniert. Das als Prototyp deklarierte Hybrid-SUV soll sogar rein elektrisch fahren können. Für 2018 planen die Japaner die Markteinführung in Europa.

Hyundai
Wichtigste Neuheit bei Hyundai ist das kleine SUV Kona. Das neue Modell startet im November mit polarisierendem Design, gutem Platzangebot und optionalem Allradantrieb. Die Diesel- und Benzinmotoren des 4,17 langen Koreaners leisten zwischen 115 PS und 177 PS. Außerdem stehen auf der IAA zwei neue i30-Varianten. Beim i30N handelt es sich um einen besonders dynamischen Ableger mit sportlicher Optik und bis zu 275 PS. Im Frühjahr ergänzt der Fastback, eine Mischung aus Kombi und Coupé, die i30-Baureihe.

Jaguar
Nach dem F-Pace erweitern die Briten nun mit dem E-Pace ihr SUV-Angebot um einen kompakten Hochbeiner. Dieser bietet innen ein hochauflösendes Head-up-Display, vier 12-Volt-Ladeanschlüsse, fünf USB-Buchsen und einen WLAN-Hotspot. Bei den Sicherheitssystemen gibt es Notbremsassistent, Verkehrszeichenerkennung und Abstandtempomat. Das Kofferraumvolumen beträgt mindestens 577 Liter und lässt sich auf bis zu 1234 Liter erweitern. Für den E-Pace werden Benziner und Diesel mit 150 bis 300 PS zur Wahl stehen. Darüber hinaus gibt es auf der IAA ein Wiedersehen mit dem XF Sportbrake. In seiner Neuauflage kommt der Kombi der oberen Mittelklasse mit fünf Zentimeter mehr Radstand und einem auf 1700 Liter gewachsenen Kofferraum vorgefahren. Ebenfalls noch im Herbst erhältlich ist die XJ-Performance-Variante XJR575. Ein 5,0-Liter-V8-Kompressormotor leistet in der bislang stärksten Serien-Limousine der Briten 575 PS.

Kia
Den Ausbau seiner SUV-Palette setzt Kia nach unten fort. Mit dem Stonic bringen die Koreaner ein Modell für den Einsatz im Großstadtdschungel auf den Markt. Der 4,20 Meter kurze Neuling bietet ein auffälliges Design und eine abwechslungsreiche Farbpalette. Mit seinem über 350 Liter großen Kofferraum ist der Fünftürer zudem alltagstauglich. Der Stonic lässt sich mit einem zeitgemäßen Infotainmentsystem, Kollisionsverhinderer oder LED-Scheinwerfern aufrüsten. Neben einem 110 PS starken Diesel stehen noch drei Benziner mit 84, 99 oder 120 PS zur Wahl. Die Verbräuche liegen zwischen 4,2 und 5,5 Liter. Mit einem 100 PS starken 1,0-Liter-Turbobenziner kommt zudem der Picanto in der neuen Ausstattungsversion X-Line vorgefahren. Dank Robust-Beplankung und Unterfahrschutz macht der Kleinstwagen auf Micro-SUV. Ende 2017 soll der X-Line in Deutschland auf den Markt kommen. Darüber hinaus stellt Kia sein größtes SUV-Modell, den Sorento, in einer gelifteten Version vor, die künftig eine überarbeitete Front, neue Bediensysteme für Klima und Navi sowie eine Achtgang-Automatik bietet.

Außerdem geben die Koreaner mit dem Proceed Concept Ausblick auf die kommende Ceed-Generation. Beim Karosserietyp hat sich Kia für einen verlängerten "Hot Hatch" entschieden, der sich durch athletische Proportionen und kompakte Dimensionen auszeichnet. Schicke 20-Zoll-Räder und eine aufwendige Lackierung in Lava-Rot verleihen dem Fahrzeug zusätzliche Strahlkraft.

Lamborghini
Die Italiener stellen in Frankfurt vom Aventador Roadster die S-Version vor, die sich neben einer Leistungsanhebung auf 740 PS noch durch eine umfassende Optimierung von Aerodynamik und Fahrwerk im Vergleich zur Standard-Version auszeichnet. Das IAA-Exponat zeigt zudem einige Individualisierungsmaßnahmen aus dem Ad-Personam-Programm auf.

Mercedes-Benz
Ein besonderer Höhepunkt der IAA ist fraglos das Mercedes-Maybach Vision 6 Cabrio - ein fast sechs Meter langer Sonnenfänger für zwei Superreiche. Das verschwenderisch gezeichnete Luxusmobil soll mit seinem 750 PS starken Elektroantrieb Selbstfahrer begeistern. Alternativ bietet der Stromer einen elektronischen Chauffeur in Form einer Autopilot-Funktion. Ebenfalls Messepremiere feiert die neue X-Klasse. Der Pick-up mit viel Technik vom Nissan Navara soll vor allem in Schwellenländern um die Gunst der Kunden buhlen. Der über 5,30 Meter lange Allradriese ist robust, geländegängig und vielseitig einsetzbar.

Außerdem wird der Stuttgarter Autobauer mit dem EQA ein batterieelektrisches Kompaktfahrzeug als Studie vorstellen. Der Stromer dürfte zugleich Ausblick auf die neue A-Klasse geben, deren Neuauflage bereits für 2018 angekündigt wurde. Weitere IAA-Kandidaten sind das geliftete S-Klasse Coupé sowie die Serienversion des Brennstoffzellen-Modells GLC F-Cell, dessen Markteinführung die Stuttgarter im vergangenen Jahr für 2017 offiziell verkündeten.

Mini
Die BMW-Tochter stellt als Messepremiere die rein elektrisch angetriebenen Studie Electric Concept vor. Der Stromer soll Ausblick auf eine für 2019 geplante Serienversion geben. Über technische Daten des Antriebs und Größe der Batterie gibt es noch keine Angaben. Die 250 Kilometer Reichweite des 2008 in Kleinserie gebauten Mini e dürfte die Neuauflage allerdings überbieten. Mit dem JCW GP Concept zeigt die BMW-Tochter außerdem eine Studie, die sich durch ein mächtiges Spoilerwerk und einen rennoptimierten Innenraum auszeichnet. Der JCW GP könnte Ausblick auf ein rennstreckentaugliches Sondermodell des Mini JCW geben.

Opel
Opel gehört mittlerweile offiziell zu PSA. Folgerichtig zeigen die Rüsselsheimer auf ihrer Hausmesse mit dem Grandland X ein Modell auf Basis des Peugeot 3008. Im Vergleich zum Franzosen-SUV ist das Opel-Pendant mit 4,48 Meter um drei Zentimeter länger. Diverse Charakterlinien verleihen dem Grandland X ein schickes und sportliches Erscheinungsbild. Unter anderem das Markenemblem im Kühlergrill und das LED-Doppelschwingen-Motiv in den Scheinwerfern sorgen für entsprechende Opel-Identität. Im Innenraum ist Platz für bis zu fünf Personen. Der normal 514 Liter große Kofferraum kann auf 1652 Liter erweitert werden. Die Basisversion mit 130 PS starkem Benziner ist bereits bestellbar. Außerdem stehen bei Opel noch die neuen Insignia-Varianten Country Tourer und GSi. Letzterer trägt einen 2,0-Liter-Turbomotor unter der Haube, der 260 PS leistet. Ebenfalls sportlich kommt der neue Corsa S daher, der einen immerhin 150 PS starken Benziner bietet.

Darüber hinaus stellt Opel den Vivaro in den beiden Nobelvarianten Tourer und Combi+ vor. Während der Tourer sich innen im Stile einer Business-Lounge präsentiert und zum Beispiel dank drehbarer Fondsitze eine Vis-a-vis-Bestuhlung erlaubt, setzt der als Passagier- und Familien-Kleinbus konzipierte Combi+ auf behagliche Pkw-Atmosphäre.

Porsche
In Frankfurt wird Porsche die dritte Generation des SUV-Modells Cayenne vorstellen. Trotz zahlreicher Änderungen am Alu-Kleid folgt die Neuauflage der Linie des Vorgängers. Anfangs bietet Porsche nur zwei erstarkte Turbo-Benziner mit 340 PS (plus 40 PS) und 450 Newtonmeter sowie 440 PS (plus 20 PS) und 550 Newtonmeter. Der Cayenne S schafft es in unter füMeter-Riesen. Begleitet wird das Pfeffer-SUV vom 911 GT2 RS. Dank 700 PS kann der Über-Elfer den Standardsprint nach 2,8 Sekunden abhaken und schafft 340 km/h.

Renault
Mit breiten Backen und Diffusor ausgerüstet bringt Renault den Mégane in der Sportversion RS nach Frankfurt. Für dynamische Fahrleistungen dürfte der 1,8-Liter-Turbo aus dem neuen Renault-Alpine sorgen, der vermutlich um 280 PS leisten wird. Darüber hinaus zeigen die Franzosen ihren in Südamerika bereits verfügbaren Pick-up Alaskan in einer Europa-Version. Der Technik-Bruder des Nissan Navara soll bald schon auch bei uns an den Start gehen. Auf eine fernere Autozukunft verweist Renault mit dem futuristisch gezeichneten Konzeptfahrzeug Symbioz, das aufzeigen soll, wie sich die autonome und elektrische Mobilität im Jahr 2030 gestalten könnte.

Seat
Die Spanier bauen ihre SUV-Palette weiter aus. Als Premiere stellt die VW-Tochter den unterhalb des Ateca angesiedelten Arona vor. Das City-SUV basiert auf der jüngst vorgestellten Neuauflage des Ibiza. Außerdem kommt der Leon Cupra in einer geschärften R-Version vorgefahren, die sich durch eine Leistungsspritze um 10 PS auf 310 PS sowie Carbon-Anbauteile auszeichnet.

Skoda
Nach dem Kodiaq lässt Skoda auf der IAA noch den kompakten Bruder Karoq vom Stapel laufen. Das neue SUV-Modell, ein enger Verwandter des Seat Ateca, wird Nachfolger des betagten Skoda Yeti. Der fast 4,40 Meter lange Fünftürer wird mit konventionellen Diesel- und Benzinmotoren mit 115 bis 190 PS zu haben sein. Zum Marktstart wird es den Karoq zunächst in höherwertigen Ausstattungen geben.

Smart
Für künftige Elektroautos hat Daimler die Submarke EQ ins Leben gerufen, unter der auch die Smart-Studie Vision EQ Fortwo firmiert. Dieser Zweisitzer fährt nicht nur rein elektrisch, sondern auch autonom und kann zudem mit seiner Umwelt kommunizieren. Der Stadtfloh soll vor allem in eine smartere Carsharing-Zukunft weisen. Statt nach freien Fahrzeugen zu suchen, kann man das Auto einfach per Knopfdruck zu sich herbestellen, da das Auto den Weg zum Kunden ganz von selbst finden kann.

Subaru
Die fünfte Generation des Subaru Impreza feiert auf der IAA in Frankfurt ihre Europapremiere. Auf den Markt kommen dürfte der kompakte Allradler jedoch erst 2018. Beim Antrieb setzen die Japaner weiter auf die Kombination von serienmäßiger Allradtechnik und Boxerbenziner. In den USA und Japan, wo das Modell bereits zu haben ist, gibt es Benziner mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum und bis zu 150 PS.

Suzuki
Suzuki wird seine im Frühjahr 2017 eingeführte sechste Swift-Generation in naher Zukunft wieder in einer Sport-Version anbieten. Optisch ist das Sport-Styling von eher dezenter Natur. Interessant dürfte die Frage nach dem Motor sein. Suzuki setzt mittlerweile auf Turboaggregate mit kleinem Hubraum. Vermutlich dürfte der Sport einen 1,4-Liter-Turbobenziner mit mindestens 140 PS bekommen.

Toyota
Ebenfalls einen sportlichen Kleinwagen wird Toyota mit dem Yaris GRMN zeigen. 217 PS und 250 Newtonmeter soll der Japaner aus seinem 1,8-Liter-Kompressormotor mobilisieren und dank der knapp über 1,1 Tonnen Gewicht in 6,5 Sekunden den Standardsprint absolvieren sowie 230 km/h erreichen. Nur 400 Exemplare des Flitzers sind geplant. Außerdem dürfte die nächste Generation des Land Cruiser auf der IAA debütieren.

TU München
Deutlich langsamer kommt in Frankfurt die TU München mit einem Elektro-Laster für afrikanische Märkte südlich der Sahara vorgefahren. Die aCar genannte Einfachkonstruktion ist modular aufgebaut, geländetauglich und lässt sich mit Solarstrom laden. Optisch ähnelt das aCar einem Golf Cart mit Ladefläche.

VW
Bei VW wachsen nicht nur die Modelle, sondern auch die SUV-Palette. So feiert der völlig neue der T-Roc auf der IAA Weltpremiere. Der kompakte Hochbeiner auf Golf-Basis schließt die künftige Lücke zwischen einem Polo-SUV (ab 2018) und dem Tiguan. Damit ist der T-Roc das entsprechende Pendant zum Audi Q2, mit dem er auch technisch eng verwandt ist. Im November 2017 wird das kleine SUV auf den Markt kommen.

Eine weitere wichtige IAA-Neuheit ist der VW Polo. Die nunmehr sechste Generation der Kleinwagenbaureihe bietet ein Raumangebot, das fast dem Niveau der Kompaktklasse entspricht. Nach und nach wird es vier Benziner mit Leistung mit 65 PS bis 150 PS sowie zwei Diesel mit 80 PS und 95 PS geben. Eine Novität ist der Erdgasmotor 1.0 TGI mit 90 PS. Serienmäßig bietet der Polo das Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung. Premiere feiert wohl auch der 200 PS starke Polo GTI.

Außerdem zeigen die Wolfsburger den modellgepflegten Golf Sportsvan. Der höherbauende Golf-Ableger erhält rundum LED-Lichter, ein moderneres Infotainmentsystem, mehrere neue Assistenzsysteme sowie neue TSI-Motoren, von denen zwei über Zylinderabschaltung verfügen. Zu erwarten ist zudem die nächste Version der Elektroautostudienreihe, mit denen VW zeigt, was ab 2019 mit elektrischem Antrieb kommen soll.

(SPX/sms)

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