Do, 23. November 2017

„Kindheitstraum“

01.09.2017 13:44

Dragovic freut sich auf „neues Kapitel“ Leicester

Aleksandar Dragovic ist am Freitag als frischgebackener England-Legionär auf die britische Insel gereist. Der österreichische Teamspieler fixierte am Donnerstag knapp vor Transferschluss seinen leihweisen Wechsel von Bayer Leverkusen zu Leicester City und stieg tags darauf dementsprechend erleichtert ins Flugzeug nach Cardiff, wo es am Samstag in der WM-Qualifikation gegen Wales geht.

Dragovic ist nun in seiner bevorzugten Liga angekommen. "Die Premier League ist ein Kindheitstraum von mir, dort wollte ich schon immer spielen." Allerdings muss sich der Wiener auf einen harten Kampf um ein Stammleiberl einstellen - die Konkurrenten heißen Wes Morgan und Harry Maguire, zudem ist Robert Huth bald wieder einsatzbereit. "Ich hätte den einfachen Weg gehen können, aber ich habe mich bewusst für diesen entschieden", meinte Dragovic.

Mit seinem bei Leicester engagierten früheren ÖFB-Teamkollegen Christian Fuchs hatte der 26-Jährige am Donnerstag bereits Kontakt. "Ich habe mit ihm telefoniert und ein paar Infos eingeholt, aber nur kurz, weil er demnächst sein zweites Kind erwartet", erzählte Dragovic.

Generell hielten sich beim 26-Jährigen am Donnerstag hektische Telefonate in Grenzen. "Ich bin im Bett vor dem Fernseher gelegen", berichtete Dragovic von seiner Haupttätigkeit in den letzten Stunden der Transferperiode. "Natürlich habe ich gewartet, was kommt. Aber das hat mich überhaupt nicht belastet, ich war immer voll auf die Nationalmannschaft konzentriert", beteuerte der Abwehrspieler.

Teamchef Marcel Koller erfüllte diese Aussage wohl mit Zufriedenheit - ebenso wie die Aussicht, dass Dragovic wieder mehr Einsatzzeiten bekommen könnte. "Für ihn ist es jetzt einmal gut, dass er weiß, wo er hingehört. Jetzt ist es wichtig, dass er spielt. Die Qualität dazu hat er auf jeden Fall", meinte der Schweizer.

Koller kann nun in der Premier League gleich drei Innenverteidiger beobachten - neben Dragovic auch Neo-Stoke-Profi Kevin Wimmer und Watford-Legionär Sebastian Prödl. Letzterer gratulierte seinem ÖFB-Mitspieler zum Wechsel: "Ich freue mich darüber, dass er einen guten Verein gefunden hat, und auch auf die Duelle mit ihm."

Am Samstag in Cardiff dürfte das Duo die Innenverteidigung bilden. "Entscheidend wird sein, dass wir Bale und Ramsey aus dem Spiel nehmen", prophezeite Prödl und gab sich betont optimistisch. "Wir sind gut vorbereitet und hoffen, dass wir mit drei Punkten zurückkommen." Allzu viel Respekt muss das ÖFB-Team vor Wales laut Prödl nicht haben. "Ich habe in unserer Quali-Gruppe noch keinen Gegner gesehen, der besser ist als wir."

krone Sport
Redaktion
krone Sport
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden