Sa, 26. Mai 2018

Brauchtum

31.08.2017 20:29

Legendär: Es ruft wieder der Kirtag

Auf zum traditionellen Kirtag in St. Leonhard! Die Landjugend bewerkstelligt bei den Vorbereitungen gerade den letzten Schliff. Drei Tage lang (2. bis 4. September) wird viel geboten. Erstmals spielt am Samstag sogar die Salzburger Postmusik auf. Ausgeschenkt und serviert wird in echten Gläsern bzw. Tellern.

Das "Kirtag-Radl" in St. Leonhard hat sich bewährt. Jedes Jahr übernimmt einer von fünf Vereinen. Die Landjugend stemmt jetzt schon zum zweiten Mal die Organisation. Tausende Kirtag-Fans werden wieder erwartet. "Losgegangen ist es schon vor einem Jahr", erzählt Veronika Hirscher über die Vorarbeiten. Jetzt geht es nur mehr um den letzten Schliff: Das Zelt steht schon (der Kirtag ist wetterfest), die Ausschank ist bereit

Grödig macht damit den Auftakt in der Kirtag-Saison. Im September steht auch noch der Klassiker zu Ruperti in der Stadt am Programm. In die Diskussion um bald verbotene Plastikbecher schaltet sich die Landjugend nicht ein: "Wir verwenden Gläser und normale Teller", verrät Veronika. Das handhabt die Landjugend auch beim Maibaum-Aufstellen so. Der Anlass dafür? "Es wirkt gehobener. Das Bier schmeckt anders als im Plastikbecher." Den Mehraufwand mit eigener Waschstraße nehmen die freiwilligen Helfer aus St. Leonhard in Kauf. Sie räumen aber ein: "Bei einem Fest mit vielen verschiedenen Ausgabe-Stationen wird das extrem schwierig. Wir schenken nur im Zelt aus."

Musik und Kulinarik: Spanferkel und Klänge von der Postmusik
Die Kirtag-Gaudi am Samstag wird ganz unter das Motto "Musik und Kulinarik" gestellt. Die Postmusik spielt auf. Die musikalischen Schmankerln? "Es ist für jeden Geschmack etwas dabei", macht Kapellmeister Franz Milacher Lust auf Klanggenuss vor Ort.

Legendär: Der Nachkirtag am Montag, der schon zum 20. Mal stattfindet. Veronika schmunzelt: "Am Dienstag nimmt sich dann jeder frei." Hungrig wird garantiert niemand bleiben: Auch Metzgermeister Stephan Fuchs unterstützt die Landjugend gerne und gibt am Samstag knusprige Spanferkel auf den Grill. Sonntag und Montag werden dann noch Klassiker wie Schnitzel und Hendl aufgetischt.

Fuchs: "Wichtig für uns beste Qualität aus heimischen Betrieben."

Sabine Salzmann, Kronen Zeitung

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